Mein schöner Tag in der gosän Sdad

Ein Aufsatz von Bafdian Schdassa

Am Samstag durfte ich mit Mama und Papa wieder Audo farän. Man weiß vorher nie, ob wir gleich da sind, oder das Audo farän ganz lange dauert. Diesmal war ganz, ganz lang.

Es war auch nicht langweilig. Auf der Straße waren ganz viele Bagga.

Papa hat gesagt, wir sind jetzt in der gosän Stad und da waren noch mehr Bagga und auch ein Gran.

Ich habe mich sehr gefreut, weil Papa gesagt hat, wir fahren zu Paula und dort gibt es Brezin.

Die Paula war selber überrascht, weil sie den Papa erst morgen eingeladen hatte. Und die Mama hat den Papa geschimpft, weil der so zerstreut ist. Wir sind dann mit Paula und Thomas in der gosän Sdad in ein Gasthaus gegangen, wo es Esän gab.

Ich habe ganz viel Brod mit Budda gegessen. Leider gab es keinen Lolig sondern nur Marmelade. Dafür gab es Baft.

Danach sind wir im Ift in einen Keller runtergefahren. Und da war ein Gug! Mit dem Gug sind wir durch einen langen Tunnel gefahren. Wieder oben waren ganz viele Menschen und ein Flohmarkt. Und eine große Frau, die Bavaria, hat der Papa gesagt. Die hatte einen riesigen Löwe. Der macht Waaah! Und dann war da noch eine Kirchä und ein Gran und ein Riesenrad. Mama hat aber gesagt, ich muss schlafen und mich in den Kinderwagen gelegt und eine Jacke davor gehängt, damit ich nichts mehr sehe. Ich hab nach der Paula gerufen, aber keiner hat mir geholfen. Als ich aufgewacht bin, war sie weg und ich auf einer großen Wiese.

Da wurde Fuasboi gespielt und ich hab gleich gerufen: "Bajan!" Dann habe ich Enten gefüttert, die genau so groß waren wie ich. Als Papa gehen wollte und ich nicht, habe ich erst ganz laut geschrien „Bumoi! Bumoi“, dann habe ich geweint, gestrampelt und mich verbogen, das hilft oft. Heute nicht.

Mama und Papa haben sich in einer Pizzeria auf eine Gaukel gesitzt und gegaukelt. Ich hab beim Springbrunnen gespielt. Papa hat Affee getrunken und Mama Nudäln gegessen. Die Nudäln waren so lang, dass mir die eine Hälfte noch zum Mund raushing, als die andere schon unten im Magen waren.

Ich hab Papas Kaffee ausgetrunken und bin mit dem Kinderwagen zweimal gegen den Tisch gefahren, bis das Wasser umgefallen ist und die Nudeln auf dem Boden lagen und Mama und Papa laut geschimpft haben.

Mit dem Gug sind wir in der gosän Sdad weiter gefahren. Da war eine gelbe Kirche die bimbam gemacht hat.

Dort wollte ich bleiben, der Papa aber wollte noch Büscha kaufen und weil ich mich so gewehrt habe, hat mich der Papa im Kinderwagen festgeschnallt, weil die Leute schon so komisch geschaut haben.

Erst beim Auto hat er mich wieder raus gelassen und mir eine Brezi gekauft.

Das war mein schöner Tag in der grosän Sdad.

Einen weiteren Erlebnisaufsatz vom Bafdian gibt es hier

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Kommentare: 1
  • #1

    rebel (Montag, 28 April 2014 23:15)

    I❤️it!
    Grüße an Bafdian und seine Eltern!