Bernhard Straßer

Leseprobe aus "Sterne sieht man nur bei Nacht"

Der Abiturball

Der Weg zur Pilgerherberge war eine Sackgasse, am Stadtrand gelegen, idyllisch und grün, umsäumt von Bäumen und Büschen.

Es gab kein Klingelschild mit ihrem Namen, obwohl sie bereits seit einem Jahr dort eingemietet war. Er drückte den Knopf neben dem Schild „Herberge“.

Hans hatte sich wenig Gedanken über seine Kleidung gemacht, er trug seinen Anzug, den er sich damals für das Vorstellungsgespräch im Bildungszentrum gekauft hatte und darunter, die Weltmeisterschaft lief und die Nationalmannschaft spielte am Abend, das Trikot der Nationalmannschaft.

Die Lächerlichkeit dieser Kleiderwahl, die er noch zu Hause als rebellisch und seiner ehemaligen Schule gegenüber angemessen empfunden hatte, wurde ihm deutlich, als Ellis die Türe öffnete. Sie trug ein eng geschnittenes, festliches schwarzes Kleid, hohe Schuhe hoben sie auf Augenhöhe und er schaute in ein makellos geschminktes Gesicht, auf hochgesteckte Haare und ihr erwartungsfrohes Strahlen.

„Oh“, sagte er und aus seinem Gesicht schwand jede Spannung und Selbstsicherheit.

Ellis lächelte, als sei sie über ihre Wirkung zufrieden und begrüßte ihn mit einem Kuss auf die Wange.

Sie fuhren in die eine halbe Stunde entfernte Nachbarstadt, in die Hans einige Jahre zur Schule gegangen war. 

Vor der Halle in der die Feier stattfand, standen aufgeregte Mädchen und Jungen in Abendgarderobe mit ihren Partnern, Geschwistern und Eltern beisammen. Hans musterte einige der Mädchen, kannte keine und fand niemanden schöner als seine Begleitung es war. Sein Rückgrat streckte sich, um nicht kleiner als Ellis zu sein und mit gehobenem Kinn schritt er auf die Gruppe zu, in der seine Familie stand.

Lukas trug standesgemäß Anzug und eine Krawatte, er hatte sich nassrasiert, Hans erkannte ihn kaum wieder. Er war in Begleitung eines Mädchens, das er als seine Schulfreundin Konstanze vorstellte. Lukas begrüßte Ellis galant mit drei Wangenküssen in korrekter Reihenfolge und schüttelte Hans mit ernstem Blick und lächelnden Lippen feierlich die Hand. Hans sah aus den Augenwinkeln den Stolz seiner Mutter. Sie trug eine den heißen Temperaturen angepasste Hose und eine Bluse, die ihr etwas zu weit war. Ihr Gesicht war hager, hatte aber eine gesunde Farbe. Hans erwischte sich bei dem Gedanken, ob ihr Haar noch grau oder schon weiß war.

Sie trat eine Schritt auf Ellis zu. „Du bist also die junge Dame von der meine Jungen so viel erzählen.“ 

Ellis lächelte und ohne zu zögern begrüßten sich beide mit einer herzlichen Umarmung.

Ellis schüttelte Hans’ Vater die Hand, der sie mit großen Augen skeptisch, fast ungläubig musterte und Hans denselben Blick zuwarf.

Sie führten eine Weile Smalltalk, sprachen über die unglückliche Terminierung wegen das gleichzeitigen Fußballspiels und Hans’ Mutter betonte wieder und wieder, wie stolz sie auf Lukas sei und wie lange sie sich auf diesen Tag gefreut hatte.

Hans, der seine Mutter mehrmals mit kritischem Blick in Augenschein nahm, fand, dass seine Mutter ausgezehrt, aber nicht krank aussah. Im Gegenteil, er verortete in ihrem Gesicht ein Strahlen, das er seit Jahren nicht mehr an ihr wahrgenommen hatte.

Später saßen sie auf der Empore der Halle und Hans lauschte den pathetischen Reden, dem Chor, dem Orchester. Über sein Handy hörte er durch einen Kopfhörerstöpsel die Radioübertragung des Spieles. „Das ist unhöflich“, sagte Ellis.

„Das ist Weltmeisterschaft“, flüsterte Hans.

Hans alter Klassenlehrer drehte sich um und fragte, wie es steht. 

„Immer noch unverändert. Es ist so spannend, es ist kaum auszuhalten!“

„Ich mag deine Mutter“, flüsterte Ellis. „Sie hat so eine sanfte, weiche Ausstrahlung, so etwas durch und durch Gutes. Ich weiß gar nicht, wie man das ausdrücken kann, das ist sehr selten, weißt du?“

Hans hielt den Finger an die Lippen, verzog das Gesicht und lauschte angestrengt. Dann seufzte er enttäuscht und ließ sich in seinen Sitz zurückfallen. „Daneben! Das wird echt knapp. Hast du was gesagt?“

Ellis schüttelte den Kopf.

Als der Schülersprecher in pathetischen Worten seine Rede hielt, brandete wie aus dem Nichts ein Aufschrei im Parterre auf, der sich rasch ausbreitete und in ein unruhiges Gemurmel mündete.

„Was ist? Was ist?“ rief Hans’ Klassenlehrer aufgeregt, von mehreren Eltern erklang ein empörtes „Ssscht!“ und ehe Hans etwas entgegnen konnte, unterbrach der Schülersprecher seine Rede mit einem Jubelschrei und mit sich überschlagender Stimme rief er ins Mikrofon: „Schlechte Lernbedingungen hin oder her, aber man vermeldet gerade, dass ein Tor für Deutschland gefallen ist!“

Mit der Verleihung der Abschlusszeugnisse kam es Hans so vor, als dehnte sich die Zeit im Saal ins unendliche, während sie auf dem fernen Spielfeld immer schneller davonraste.

Hans hatte Lukas versprochen, ein Foto von ihm zu machen, wie er die Urkunde überreicht bekommt. Mit dem Kopfhörer im Ohr begann Hans, das quälend langsam voranschreitende Zeremoniell und das W in seinem Nachnamen zu verfluchen. Er begann immer mehr zu schwitzen, während die Abiturienten in alphabetischer Reihenfolge aufgerufen wurden. Der Saal lichtete sich mehr und mehr, da im unteren Foyer das Spiel auf einer Leinwand übertragen wurde und jeder Schüler, der seine Urkunde in Händen hielt, nach unten eilte.

„Es ist nur ein Fußballspiel“, zischte Ellis. 

„Es ist nur ein bescheuerter Fetzen Papier.“

„Du bist doch nur neidisch, weil du nur Fachabitur hast.“

„Vergiss das Foto nicht!“, rief Hans Mutter. „Hast du an den Fotoapparat gedacht?“

Hans nickte. Etwas in ihrer Stimme wunderte ihn, aber er hatte keine Zeit darüber nachzudenken, da geflüstert wurde, dass der Gegner es der deutschen Nationalmannschaft unerwartet schwer machte und ihm längst schlecht war.

Als Lukas Wegmann aufgerufen wurde, sprang Hans auf, beugte sich über die Balustrade, knipste drei Bilder, klatschte kurz in die Hand, reckte den Zeigefinger, als Lukas winkend nach oben schaute, drängte Ellis beiseite und lief zum Ausgang. Er rannte die Treppe hinunter ins Foyer und fand dort eine gespenstische Stille vor. Alle Augenpaare klebten nervös an der Leinwand. Ein gegnerischer Spieler legte sich das Leder nahe des Strafraumes zurecht. Es musste die letzte Aktion des Spieles sein. Der deutsche Torwart blickte grimmig. Jemand hustete. Dann lief der Gegner an, schoss, der Torwart hechtete sich dem Ball entgegen, streckte sich, sein Blick konzentriert auf den Ball gerichtet - und er parierte. Männer brüllten, Hans schrie.

Auf dem Bildschirm stürzten sich Fußballer auf den Torwart und begruben ihn unter sich. Lehrer fielen sich in die Arme, Sekt spritzte aus den Gläsern.

Ellis stand hinter ihm. Hans’ Herz schlug ihm bis zum Hals. Ellis war unbeschreiblich schön. Langsam umarmte er sie, er küsste sie auf den Mund. „Wir haben gewonnen“, sagte er. „Wir sind weiter. Wir sind wirklich weiter.“

Im selben Moment kam Lukas die Treppe hinunter gestürzt, das Abiturzeugnis wie eine Siegestrophäe durch die Luft schwenkend. Er starrte auf die Leinwand und ballte grinsend die Faust. „Ich habe es nicht glauben können, dass sie wirklich weiter sind. Bis jetzt.“

Hans ließ sich von der Euphorie des Moments mitreißen und umarmte Lukas. „Gratuliere dir, Bruder!“, rief er und deutete lachend auf die Urkunde: „Ich habe es nicht glauben können. Bis jetzt.“

Als der allgemeine Freudentaumel abebbte, bestellte Hans Sekt. Ellis fühlte sich nach einem Glas schummrig und bat ihn, sie auf einen Spaziergang an die frische Luft zu begleiten.

Sie schlenderten Seite an Seite durch die Altstadt. Es war später Nachmittag. Fahnenschwenkende Kinder kamen ihnen entgegen und zahllose der mit flatternden Fähnchen geschmückten Autos hupten. Ellis war auffallend still. Sie strich mit einer Hand immer wieder über ihre Brust, als habe sie Schmerzen. Hans empfand seinerseits ein beklemmendes Glücksgefühl. Sein Blick schweifte über die Fassaden. Die Farbe der Gemäuer der Stadt kippte ins rötliche, Menschen umarmten sich, sangen Lieder und riefen die Namen ihrer Fußballhelden aus. Aber da war ein Gefühl von Vergänglichkeit, über das er nicht aufhören konnte, nachzudenken. Eine Hoffnung, dass der Sommer noch schöner werden könnte und die gleichzeitige Ahnung, dass die schönsten Tage dieses Jahres soeben vorbei waren. Er nahm Ellis in den Arm.

Sie schmiegte sich an ihn. „Wie wird es weitergehen?“, fragte sie.

„Wir müssen noch zweimal gewinnen und dann sind wir… ich trau mich gar nicht, es auszusprechen!“, sagte er.

Ellis seufzte.

Er drückte sie fester. „Leben und Glücklichsein hat immer etwas mit Gegenwart zu tun. Ich bin gerade glücklich“, sagte er. Ellis versuchte zu lächeln.

„Geht es dir wieder besser?“

Sie nickte. „Ein wenig.“

Sie spazierten wieder zurück.

Hans Familie saß bereits an einer gedeckten Tafel. Im Vorbeigehen warf er einen Blick auf das Buffet.

Sie setzten sich und warteten, hörten einer Rede zu, das Buffet wurde eröffnet und die Abiturienten stürzten sich gierig auf die Speisen und sofort bildete sich eine lange Schlange. Lukas stand geduldig am hinteren Ende der Schlange.

Hans hatte keinen Hunger, etwas in ihm bereitete ihm noch Schmetterlinge im Bauch nach dem Nervenkitzel. Er blieb bei seinen Eltern am Tisch sitzen und lauschte verwundert, wie innig das Gespräch wurde, das sich zwischen Ellis und seiner Mutter entspann.

„Ich war allerdings schon Mitte Zwanzig, als mir dasselbe passiert ist“, hörte er seine Mutter erzählen. „Mein langjähriger Freund hat mich sitzenlassen. Ich dachte erst, das war es jetzt, mein Leben ist vorbei. Aber dann bin in eine andere Stadt gezogen, hab den Beruf gewechselt und wieder langsam zu mir gefunden. Aber ich weiß, das ist ein langwieriger Prozess. Das kann Jahre dauern, wenn man so ein verträumtes, naives Mädchen ist, wie ich es war.“

„Und wann hast du deinen Mann kennengelernt?“, fragte Ellis.

„Ach, das war Jahre später. Da hatte ich mit dem Thema Heirat längst abgeschlossen. Aber Hans’ Papa war sehr hartnäckig. Und wenigstens am Anfang romantisch. Ich hoffe, dass Hans von seinem jungen Vater zumindest ein wenig geerbt hat“, sagte sie in Hans’ Richtung.

Hans wollte etwas entgegnen, aber Ellis kam ihm zuvor: „Wir sind übrigens nicht zusammen, sondern nur befreundet. Ich hoffe, Lukas hat das von vornherein klargestellt.“

„Ja, natürlich.“ Hans Mutter griff nach Ellis’ Hand und schaute ihren Sohn dabei an. „Als ich zum ersten Mal mit deinem Vater auf einem Ball war, haben wir auch jedem versichert, dass wir kein Paar sind. Wir haben nicht einmal getanzt. Aber das hatte andere Gründe. Entweder es passt, oder es passt nicht. Manchmal dauert es länger, bis man es merkt, manchmal weiß man es sofort. Und manchmal meint man, es zu wissen und kann sich Jahre später nicht mehr erklären, wo diese Person hin ist, mit der es einmal so sehr gepasst hat. Aber es kommt, wie es kommt und man kann es ja doch nicht ändern.“ Sie seufzte.

„Also ich habe jetzt langsam genug vom Warten. Ich stelle mich an, ich habe Hunger“, sagte Hans’ Vater und stand auf.

„Bringst du mir was mit?“, fragte Hans’ Mutter und fügte leise hinzu: „Eigentlich darf ich davon gar nichts essen. Aber was soll‘s. Man lebt nur einmal.“

Er nickte. „Du kannst von meinem Teller was haben. Herrschaftszeiten, wie viele stehen denn da immer noch an?“

„Du hast es sicher nicht leicht mit deinem Mann“, sagte Ellis mit gedämpfter Stimme.

Hans’ Mutter ließ ein zerbrechliches Lächeln über ihre blassen Lippen huschen. „Seit er in Rente ist, wird er immer mehr zum Kind und schüttelt mehr und mehr Verantwortung von sich. Er redet immer recht stolz davon, wie belesen er ist, aber mir kommt es so vor, als ob sein Horizont von Jahr zu Jahr enger, immer selbstbezogener wird. Seit meiner Erkrankung ist es ein wenig besser geworden. Aber manchmal fragt man sich schon, ob man dafür wirklich krank werden muss. Damit sich der Ehemann wieder für einen interessiert, meine ich. So sind übrigens alle Männer in seiner Familie gewesen. Schau dir den Hans also lieber genau an.“

„Mama, ich sitze in Hörweite!“, entfuhr es ihm. Er konnte sich nicht erinnern, dass seine Mutter jemals mit ihm ein so persönliches Gespräch über seinen Vater geführt hatte.

„Mach dir keine Gedanken. Ich glaube, ich durfte den Hans bereits recht gut kennenlernen. Und außerdem bin ich, auch wenn es niemand glaubt, heute in erster Linie wegen Lukas hier.“

„Und trotzdem sitzt du neben meinem begriffsstutzigen Bruder und nicht neben mir“, sagte Lukas, der mit einem großen Teller zurückkam, auf dem neben allerlei Beilagen auch ein halbes, über den Tellerrand ragendes Hähnchen lag. „Das Essen sieht großartig aus. Holt euch was.“

Ellis und Hans tauschten einen Blick aus und standen auf.

Hans kehrte mit Ellis und einem voll beladenen Teller zurück. Er atmete tief durch und versuchte, in sich hinein zu hören, was in seinem Magen brodelte. Alle am Tisch wirkten zufrieden. Jeder aß, die Gläser am Tisch leerten sich zügig und füllten sich ebenso rasch durch die aufmerksam kellnernden Mädchen. Nur der Teller seiner Mutter, merkte er, erhielt nur langsam das von dunkler Soße befleckte Weiß des Porzellans wieder zurück. Er hörte Lukas zu, der mit vollem Mund und leuchtenden Augen von den Höhen und Tiefen der letzten beiden Schuljahren erzählte. Und von dem Wunder, das ihn während der letzten Prüfungswoche widerfahren war, das ihn erleuchtete und ihn statt zum Sitzenbleiber zum ersten richtigen, wie Lukas mehrmals betonte, einzigen Abiturienten in der Familie machte. Hans lachte mit seinem Bruder und freute sich über den stolzen Glanz und die heitere Miene, die er im Gesicht seiner Mutter las. 

Später, als die ersten Tische abgeräumt wurden, begann eine Band zu spielen und einige Paare auf dem Parkett zu tanzen. 

An Hans’ Tisch machte niemand Anstalten zu tanzen. Hans’ Vater sah mit verschränkten Armen den Tanzenden zu und Lukas war mit den letzten Resten seines Hähnchens beschäftigt. 

„Ich würde dich ja gern auffordern, Mama“, sagte Lukas kauend und lutschte sich das Fett von den Fingern, „aber das verbietet mir gerade der Anstand. Frag doch den Papa“, sagte er lachend. 

Hans’ Mutter lächelte. Sie fuhr Lukas durch die lockigen Haare, als sei er noch ihr dreijähriger Sohn, der ihr etwas nicht Identifizierbares gemalt hatte. „Schon gut, Lukas. Ich bin ja nicht zum Tanzen hier. Ich bin heute hier, weil ich so“, und sie betonte das so mit langgezogenem O, „stolz auf dich bin.“

Lukas seufzte und senkte stolz den Blick. Sein Blick erhellte sich und er deutete auf einen wie eine verästelte Astgabel geformten Knochen zwischen den Überresten auf seinem Teller. 

„Ein Glücksknochen!“, rief er, nahm das Stück und hielt es seiner Mutter hin. „Mama, du musst dran ziehen. Wer das längere Ende hat, darf sich etwas wünschen.“

Hans beobachtete, wie seine Mutter Lukas mit einer ehrfürchtigen Neugier ansah, mit dem Blick einer Mutter, die gerade begreift, dass ihr Sohn erwachsen geworden ist. 

Lukas hob feierlich den Knochen vom Teller und hielt ihn seiner Mutter entgegen. Hans hob den Kopf und war gespannt, was als nächstes passieren würde. Die dürren Finger seiner Mutter griffen nach dem Knochen, Daumen und Zeigefinger umfassten ihn und auf Lukas Kommando begannen beide, am Knochen zu ziehen.

Nichts passierte. „Mama!“, rief Lukas lachend, „Fester! Ich bin doch kein Seidenpüppchen! Also nochmal: Eins, Zwei, Drei!“

Mit einem Ruck riss das Knochengebilde entzwei, Splitter flogen über den Tisch und die gesamte Tafel fiel in schallendes Lachen. 

 

Hans’ Mutter lachte am lautesten, wischte sich lachend die Tränen aus den Augen und als sie sah, dass sie das längere Ende des Knochens zwischen ihren dünnen Fingern hielt, sah sie Lukas an, das Gesicht rosig vom Lachen und sagte, noch immer lachend: „Oh, jetzt hab ich ganz vergessen, mir etwas zu wünschen.“