Mein Alltag in Weißblau

Die Kolumne der "Hallo Nachbar"

In der im Chiemgau und Berchtesgadener Land erscheinenden Zeitung "Hallo Nachbar" berichte ich euch regelmäßig über meinen Alltag in Weißblau.

Dabei werfe ich einen augenzwinkernden Blick auf meinen Alltag als Familienvater, Berufsberater und Schriftsteller, natürlich immer durch die weißblaue Brille. 

Gleich zu Beginn meiner Kolumne habe ich mich mit dem Thema beschäftigt, ob ich überhaupt ein richtiger Bayer bin. Dabei sind so spannende Fragen aufgekommen, ob beispielsweise ein echter Bayer ein veganer sein kann. Zu welchen Antworten und unterhaltsamen Erkenntnissen ich gekommen bin, könnt ihr alle zwei Wochen in der "Hallo Nachbar" nachlesen, oder auch hier:

Die aktuellen Beiträge:

Immer des G'schiss mit dem G'schiss

Das Leben könnte so schön sein. Wäre da nicht immer des G’schiss mit dem G’schiss. „A G’schiss“(laut Bairischem Wörterbuch: unnötige

Aufregung, Wirbel) hat man fast andauernd und immer dann, wenn man es am wenigsten braucht.

Das wusste schon einer der bekanntesten Bayern, nämlich der Monaco Franze, dessen Satz „Immer

des G’schiss mit der Elli!“ längst in den bayerischen Sprachschatz eingekehrt ist.

mehr lesen 0 Kommentare

Kann ein echter Bayer vegan sein?

Mein Alltag in Weißblau

Begonnen hat ja alles mit den Bienen. Seit dem Bienen-Bürgerbegehren und seit sich selbst unser Ministerpräsident grün aufmanderlt, scheint in Bayern alles möglich. Oder zumindest in Sachen Umwelt wenig unmöglich. Aber einen veganen Bayern? Kann und will man sich so etwas ausmalen?

Natürlich schreitet auch der Bayer forsch voran, wenn es um einen nachhaltigen CO2-Fußabdruck geht. Aber was bleibt denn noch vom vita bavaria übrig, wenn man auf sämtlich Tierisches verzichtet? Fangen wir mal beim klassischen Postkarten-Bayern an: Der frühstückt jeden Tag seine Weißwurst, isst mindestens eine Leberkässemmel zum Mittagessen und am Sonntag gibt’s an gscheiten, Schweinebraten. Fiele alles weg. Ja, sakra. Und von Lederhose und Gamsbart rede ich erst gar nicht. Was bleibt denn dann überhaupt noch übrig, was uns zu einem Bayern macht? Ah ja, das Bier. Wenigstens das. Ein kleiner Lichtblick.

Ein bisserl faszinierend ist es schon, wie viele der urbayerischen Identitäts-Symbole mit Tierprodukten zu tun haben.

mehr lesen 0 Kommentare