Mein Alltag in Weißblau

Die Kolumne der "Hallo Nachbar"

Mein Alltag in Weißblau
Mein Alltag in Weißblau - Die Kolumne in der Hallo Nachbar

In der im Chiemgau und Berchtesgadener Land erscheinenden Zeitung "Hallo Nachbar" berichte ich euch regelmäßig über meinen Alltag in Weißblau.

Dabei werfe ich einen augenzwinkernden Blick auf meinen Alltag als Familienvater, Berufsberater und Schriftsteller, natürlich immer durch die weißblaue Brille. 

Eine ganz besonders große Ehre ist es für mich, dass ich dabei die Nachfolge der Kolumne "Das Zuckergoscherl" der hochgeschätzten Autorenkollegin Mareike Fallwickel antreten darf!

Gleich zu Beginn meiner Kolumne habe ich mich mit dem Thema beschäftigt, ob ich überhaupt ein richtiger Bayer bin. Dabei sind so spannende Fragen aufgekommen, ob beispielsweise ein echter Bayer ein veganer sein kann. Zu welchen Antworten und unterhaltsamen Erkenntnissen ich gekommen bin, könnt ihr alle zwei Wochen in der "Hallo Nachbar" nachlesen, oder auch hier:

Die aktuellen Beiträge:

Stern des Südens

Neulich war ich auf dem Konzert vom Willy Astor in Waging. Der war in Sachen Bayerischen Wortwitzes schon immer ein unerreichtes Idol. Auf dem Konzert erfuhr ich, dass er auch noch für dieses eine Lied verantwortlich ist, das ich mir so oft in meinem Leben anhören musste, wie kein anderes. Und nein, er war nicht der unbekannte bayerische fünfte Beatle. Aber er hat einen anderen Ohrwurm geschrieben, den jeder in Bayern kennt. Einen Superhit, den die eine Hälfte Bayerns frenetisch mitsingt und die andere Hälfte abgrundtief verachtet.

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Graffe und Glump

Mein Alltag in Weißblau: Eine Hommage an den Wertstoffhof
Mein Alltag in Weißblau: Eine Hommage an den Wertstoffhof

 

 

 

Mit Graffe, Glump, oder hochdeutsch “Schrott”, kann man bares Geld verdienen. Oder verlieren. Davon kann ein guter Bekannter von mir, den ich beim "Tag der Ausbildung" an seinem Infostand besucht habe, ein Lied singen. Ein Jubellied. Denn die Firma, für die er arbeitet, verdient mit Schrott und Wertstoffen, also mit Graffe und Glump, nicht wenig Geld. Und somit auch er.

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Z'vui is z'vui

Die letzten beiden Jahre waren ja recht trügerisch, was das Bewältigen von Extremsituationen als Eltern angeht. Lange Zeit fühlte ich mich als Papa mindestens nobelpreisverdächtig, hätte denn der noble Alfred damals auch in der Kategorie “Eltern” einen seiner Preise gestiftet. Das Bewältigen von Home-Schooling und zeitgleichem Home-Office war schon sehr preisverdächtig. Dachte ich.

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Erkenntnisse im Woid

Einmal zur Gesellschaft „Leckt’s mi am Arsch“ sagen und fortan in einer Hütte im Wald Leben. Der amerikanische Philosoph Henry David Thoreau hat das vor 150 Jahren gemacht. Und ich kürzlich auch. Dessen inzwischen berühmte Thoreau-Hütte hat man nämlich mitten im „Woid“, unserem Bayerischen Wald nachgebaut. Und da drin durfte ich einige Tage einsam im Woid wohnen und über das Leben philosophieren. 

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Immer des G'schiss mit dem G'schiss

Das Leben könnte so schön sein. Wäre da nicht immer des G’schiss mit dem G’schiss. „A G’schiss“(laut Bairischem Wörterbuch: unnötige

Aufregung, Wirbel) hat man fast andauernd und immer dann, wenn man es am wenigsten braucht.

Das wusste schon einer der bekanntesten Bayern, nämlich der Monaco Franze, dessen Satz „Immer

des G’schiss mit der Elli!“ längst in den bayerischen Sprachschatz eingekehrt ist.

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Kann ein echter Bayer vegan sein?

Mein Alltag in Weißblau

Begonnen hat ja alles mit den Bienen. Seit dem Bienen-Bürgerbegehren und seit sich selbst unser Ministerpräsident grün aufmanderlt, scheint in Bayern alles möglich. Oder zumindest in Sachen Umwelt wenig unmöglich. Aber einen veganen Bayern? Kann und will man sich so etwas ausmalen?

Natürlich schreitet auch der Bayer forsch voran, wenn es um einen nachhaltigen CO2-Fußabdruck geht. Aber was bleibt denn noch vom vita bavaria übrig, wenn man auf sämtlich Tierisches verzichtet? Fangen wir mal beim klassischen Postkarten-Bayern an: Der frühstückt jeden Tag seine Weißwurst, isst mindestens eine Leberkässemmel zum Mittagessen und am Sonntag gibt’s an gscheiten, Schweinebraten. Fiele alles weg. Ja, sakra. Und von Lederhose und Gamsbart rede ich erst gar nicht. Was bleibt denn dann überhaupt noch übrig, was uns zu einem Bayern macht? Ah ja, das Bier. Wenigstens das. Ein kleiner Lichtblick.

Ein bisserl faszinierend ist es schon, wie viele der urbayerischen Identitäts-Symbole mit Tierprodukten zu tun haben.

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