Mein Alltag in Weißblau

Die lustige Kolumne der "Hallo Nachbar"

Mein Alltag in Weißblau
Mein Alltag in Weißblau - Die Kolumne in der Hallo Nachbar

In der im Chiemgau und Berchtesgadener Land erscheinenden Zeitung "Hallo Nachbar" berichte ich euch regelmäßig über meinen Alltag in Weißblau.

Dabei werfe ich einen augenzwinkernden Blick auf meinen Alltag als Familienvater und Schriftsteller, natürlich immer durch die weißblaue Brille. 

Gleich zu Beginn meiner Kolumne habe ich mich mit dem Thema beschäftigt, ob ich überhaupt ein richtiger Bayer bin. Dabei sind so spannende Fragen aufgekommen, ob beispielsweise ein echter Bayer ein veganer sein kann. Zu welchen Antworten und unterhaltsamen Erkenntnissen ich gekommen bin, könnt ihr alle zwei Wochen in der "Hallo Nachbar" nachlesen, oder auch hier:

Lustige bayerische Geschichten zum vorlesen und selber lesen

In meiner Kolumne ist es mir wichtig, dass der Humor nicht zu kurz kommt. Nichts zum Lachen haben wir sowie so schon genug. Hier stelle ich euch alle lustigen Geschichten rund um den bayerischen Alltag in Weißblau zusammen. Bist du direkt auf der Suche nach bayerischen Witzen, dann klick am besten hier rein.

Die 5 beliebtesten bayerischen Kolumnen nach 1 Jahr "Mein Alltag in Weißblau"

Die lustigsten bayerischen Kolumnen nachlesen:

Die Krisen-Wiesn

O'zapft ist! Zwar nicht bei den Nordstream-Leitungen, dafür aber bei Bayerns wichtigstem Kulturgut: Alle Rohre frei für den hellen Gerstensaft - solange die Kohlensäure noch reicht! Denn – als hätten wir nicht schon genügend Probleme auf der Welt – wird jetzt auch noch das CO2 knapp. Und zwar genau dort, wo wir CO2 wirklich brauchen könnten: Nicht in der Atmosphäre, sondern als sprudelnden Zusatz in unserem heiligen Nationalgetränk.

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Irgendwann bleib I dann dort

„Der letzte Sommer war sehr schön!“ Das werden wir uns aller Kenntnis nach diesen Winter denken. Wenn wir bibbernd im ungeheizten Büro sitzen und uns an den Urlaub im heißen Sommer erinnern. Ich werde zurückdenken, wie ich in irgendeiner Bucht gelegen bin. Unter einem Olivenbaum, jede Menge weißer Sand, irgendwo in Griechenland.

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Wann wird's mal wieder richtig Sommer?

Beinahe wäre es passiert und unsere Gebete wären erhört worden. Gott sei Dank ist es nicht ganz so schlimm gekommen. Ich rede vom Regen. Vom Wasser. Davon war den ganzen Sommer über entweder zu wenig, oder zu viel da. Erst haben wir sorgenvoll die Bilder von leeren Flussbetten angeschaut, uns aber weiter gefreut, dass wir so einen super Sommer haben.

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Wird das Gas im Winter reichen?

Das Gas ist ja in aller Munde. Obwohl es ja an sich nicht besonders gesund ist. Auch für die Umwelt. Die Politiker überbieten sich mit  Vorschlägen, wie wir schon jetzt Gas sparen können. Damit es irgendwie über den Winter reicht: Wir sollen weniger heizen und kalt duschen. Gut, das tun wir in diesem Sommer ja sowieso schon freiwillig. Aber dabei wird es nicht bleiben. Ein Thema, das seit Wochen in weiß-blauen Vorgärten köchelt, hat es seltsamerweise noch gar nicht groß in die Presse geschafft. Also übernehme ich hiermit diesen Part. Die Frage, die wir uns in Bayern insgeheim alle stellen, ist nämlich diese: 

Ist das Wintergrillen gesichert???

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Wer ist ein echter Bayer?

Die Bayern, das ist doch in erster Linie eine Fußballmannschaft, die sich seit Jahrzehnten meist erfolgreich weigert, nicht Deutscher Fußballmeister zu werden. Das stimmt natürlich nicht ganz. Denn eigentlich sind die Bayern ein launisches Völkchen im Süden Deutschlands, das jemand einmal recht treffend so umschrieb: Der Bayer ist evolutionär gesehen das Bindeglied zwischen dem Mensch und dem Österreicher.

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Die Zeit, die Zeit...

Ja ist denn schon wieder Alltag in Weißblau? Schon wieder zwei Wochen vergangen? Ich hab doch erst eine Kolumne geschrieben! Wie kann heute schon Mittwoch sein, wo doch gestern erst Freitag war? Na gut, dann schreibe ich halt was über... die Frühjahrsmüdigkeit, zum Beispiel. Wie bitte? Der ist schon wieder lange vorbei? Also der Frühling, nicht die Müdigkeit! Welches Thema hätte ich sonst noch? Mein Alltag als junger Familienvater?

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Mei nei's 9 Euro-Ticket

Ja, auch ich hab's mir gleich am ersten Tag gekauft. Das neue 9-Euro-Ticket. Ganz Bayern diskutiert gerade darüber: Für 9 Euro gratis durchs Land - Grandioses Regierungsgeschenk oder a recht a Scheißdeck? Es wurde ja bereits alles zum Thema gesagt. Aber noch nicht von mir.

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Corona Bavariae (...schuld war das Bihierzält!)

Ja, ich weiß, das Thema Corona ist ausgelutscht wie ein Hustenguatl. Die Bayern haben Corona seit Mai für beendet erklärt. Manche schon seit Mai 2020. Alles wurde bereits darüber geschrieben, weil alle es bereits gehabt haben. Alle? Eine einzige Familie hat sich wacker gegen eine Infektion gestemmt. Und zwar meine! Nach zwei Jahren und tonnenweiser negativer Teststäbchen war ich überzeugt, eine Superimmunität zu besitzen. 

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Das brutale Bierzelt Comeback

Habt's ihr auch zwei Jahre lang davon geträumt, wie sakrisch schön und zünftig so ein Bierzeltbesuch wieder wär? Gemeinsam auf einer Bierbank sitzen, gemütlich an der Maß nippen, seinen Freunden zuprosten und anregende Gespräche führen. Dann, nach zwei, drei Masserl, wenn sich die Laune langsam hebt, ein ganz kleines bisserl auf den Tischen tanzen. Und schließlich satt und zufrieden ins verdiente Bett gebracht werden. 

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Deutscher Meister wird nur der FCB...!?

Habt ihr auch so ausgelassen die Meisterschaft der Bayern gefeiert? Ich war tagelang heiser von meinem ekstatischen Jubelgebrüll! Haha, sehr witzig. Natürlich nicht! Ich habe es gar nicht gemerkt, weil ich im Bayerischen Wald war und kein Netz hatte. Und auch am Montag darauf war es schwer herauszufinden, ob die Meisterschaft schon entschieden war. Zumindest auf den Titelseiten war nix zu entdecken.

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Zum Hamstern mit oder ohne Maske?

Auf meinem Einkaufszettel stand letzten Samstag tatsächlich „Rapsöl“. Ja, ich konnte es selber kaum fassen. Ist bei uns der Wohlstand oder der Größenwahn ausgebrochen? Weiß doch jedes Kind, dass sämtliche pflanzlichen Öle neben Gold und Kryptowährungen heutzutage die die angesagteste Kapitalanlage sind. Oder wird damit etwa – was ja quasi dasselbe ist, getankt?

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Der Watschenbaum fällt um

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Der Watschenbaum fällt um - Mein Alltag in Weißblau

Sie gehörte einst  zum bayerischen Alltag wie die Lederhose: Die Watschen. Auch Schelle oder - achtung - Vulgärsprache - Fotzn genannt. Doch ebenso wie Kraftausdrücke wie dieser zuletzt aus dem alltäglichen Sprachgebrauch verschwunden zu sein schienen, war es die ordinäre Ohrfeige aus dem weißblauen Alltag. 

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Frieden!

Stellt’s euch vor, es ist Krise und keiner macht mit. Ich hab‘ beispielsweise bei der Finanzkrise 2008 nicht mitgemacht. Damals hatte ich noch keine Familie und man konnte abends noch richtig gut furtgehen. Finanzkrise hatte mich nicht so interessiert, weil ich sowieso ständig pleite war. Statt Brennpunkt zu schauen, saß ich meist in irgendeiner Wirtschaft. Die war zwar in Folge der Finanzkrise auch betroffen, aber zum Glück nicht meine Stammwirtschaft. 

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Mein Alltag in Gelb-Blau

Am Abgabetag meiner letzten Kolumne erfreuten wir uns alle noch des ganz normalen Wahnsinns unseres Alltags in Weiß-Blau. Selten sind diese Tage, die von einem Abend auf den nächsten Morgen den altbekannten Alltag umkehren. Tage, nach denen Themen wie Bier, Brezen und vegane Weißwürste so banal und nichtig erscheinen, dass man sich kurz fremdschämt, eine halbe Seite eines gern gelesenen Printmediums damit blockiert zu haben.

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Weißblaue Bierseligkeit

Geht es nach uns Bayern, wurde das Bier einst von bayerischen Mönchen erfunden. Denn ohne Bier hätten diese damals die Fastenzeit, also die Durststrecke nach der feucht-fröhlichen Faschingszeit, kaum aushalten können. Für diese These spricht, dass wir unsere Landeshauptstadt nach den vermeintlichen Bier-Erfindern benannt haben. Dagegen spricht, dass bereits vor 16000 Jahren im heutigen Israel Brauerein betrieben wurden.

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Wahrzeichen die man nicht mehr abschlecken sollte

Wer hat schon einmal eine berühmte Sehenswürdigkeit abgeschleckt? Hand hoch! In meiner Lieblingsserie "How I met your mother" gibt es eine Folge, in der sie die Liberty Bell in Philadelphia ablecken. Warum? Weil das zuvor noch nie jemand getan hat und die Nacht dadurch legendär wurde. 

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Skifahren is des Leiwandste! Nicht!

„Skifahren is des Leiwandste“, diese Behauptung hat schon die SZ als eine der großen Lügen der Après-Ski-Hits erkannt. (Die anderen beiden sind "We are the Champions" und "Ich bin so schön, ich bin so toll!) Ich kann mir durchaus was Schöneres vorstellen, als mich am Wochenende hinter Tausenden Münchnern und anderen Preußen in den Schlangen unserer heimischen Skigebiete anzustellen. 

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Wehmütige Weißwurst Erinnerungen

Was wäre ein weißblaues Leben ohne die Weißwurst? Wie viele selige Erinnerungen hängen an jenen kleinen, aneinandergeketteten Würsten? In Sachen Weißwurst habe ich schon so ziemlich alles erlebt. Weißwürste zuzeln, Weißwurste Grillen, allein die Techniken, wie man Weißwürste richtig isst, erhitzen die Gemüter. Einzig ein Problem ist für mich noch geblieben: Weißwürste sind aus Fleisch.

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Der infantile Rebell in uns

Jeden Tag das gleiche Kasperltheater. Schon früh am Morgen ist das Geschrei und die Empörung groß und die Lautstärke ebenso. Man kann es echt nicht mehr hören. „I mog ned“, schreien mich meine Kinder an, als ich ihnen bittend einen Anorak hinhalte. „Ihr müsst euch aber warm anziehen, sonst erkältet ihr euch!“ „Aber mir ist nicht kalt!“, kommt sogleich die Retourkutsche. Und wehe, wehe man lässt sich auf eine Diskussion über den Sinn warmer Kleidung ein… 

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Stern des Südens

 

 

"Stern des Südens" ist ein Lied, das keinen in Bayern kalt lässt. Aus unterschiedlichen Gründen. Wenige wissen allerdings, wer es geschrieben hat. Sie werden sehr überrascht sein!

Neulich war ich auf dem Konzert vom Willy Astor in Waging. Der war in Sachen Bayerischen Wortwitzes schon immer ein unerreichtes Idol. Auf dem Konzert erfuhr ich, dass er auch noch für dieses eine Lied verantwortlich ist, das ich mir so oft in meinem Leben anhören musste, wie kein anderes. Und nein, er war nicht der unbekannte bayerische fünfte Beatle. Aber er hat einen anderen Ohrwurm geschrieben, den jeder in Bayern kennt. Einen Superhit, den die eine Hälfte Bayerns frenetisch mitsingt und die andere Hälfte abgrundtief verachtet.

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