Mein Alltag in Weißblau

Die Kolumne der "Hallo Nachbar"

Mein Alltag in Weißblau
Mein Alltag in Weißblau - Die Kolumne in der Hallo Nachbar

In der im Chiemgau und Berchtesgadener Land erscheinenden Zeitung "Hallo Nachbar" berichte ich euch regelmäßig über meinen Alltag in Weißblau.

Dabei werfe ich einen augenzwinkernden Blick auf meinen Alltag als Familienvater und Schriftsteller, natürlich immer durch die weißblaue Brille. 

Gleich zu Beginn meiner Kolumne habe ich mich mit dem Thema beschäftigt, ob ich überhaupt ein richtiger Bayer bin. Dabei sind so spannende Fragen aufgekommen, ob beispielsweise ein echter Bayer ein veganer sein kann. Zu welchen Antworten und unterhaltsamen Erkenntnissen ich gekommen bin, könnt ihr alle zwei Wochen in der "Hallo Nachbar" nachlesen, oder auch hier:

Die aktuellen Beiträge:

Deutscher Meister wird nur der FCB...!?

Habt ihr auch so ausgelassen die Meisterschaft der Bayern gefeiert? Ich war tagelang heiser von meinem ekstatischen Jubelgebrüll! Haha, sehr witzig. Natürlich nicht! Ich habe es gar nicht gemerkt, weil ich im Bayerischen Wald war und kein Netz hatte. Und auch am Montag darauf war es schwer herauszufinden, ob die Meisterschaft schon entschieden war. Zumindest auf den Titelseiten war nix zu entdecken.

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Zum Hamstern mit oder ohne Maske?

Auf meinem Einkaufszettel stand letzten Samstag tatsächlich „Rapsöl“. Ja, ich konnte es selber kaum fassen. Ist bei uns der Wohlstand oder der Größenwahn ausgebrochen? Weiß doch jedes Kind, dass sämtliche pflanzlichen Öle neben Gold und Kryptowährungen heutzutage die die angesagteste Kapitalanlage sind. Oder wird damit etwa – was ja quasi dasselbe ist, getankt?

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Der Watschenbaum fällt um

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Der Watschenbaum fällt um - Mein Alltag in Weißblau

Sie gehörte einst  zum bayerischen Alltag wie die Lederhose: Die Watschen. Auch Schelle oder - achtung - Vulgärsprache - Fotzn genannt. Doch ebenso wie Kraftausdrücke wie dieser zuletzt aus dem alltäglichen Sprachgebrauch verschwunden zu sein schienen, war es die ordinäre Ohrfeige aus dem weißblauen Alltag. 

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Frieden!

Stellt’s euch vor, es ist Krise und keiner macht mit. Ich hab‘ beispielsweise bei der Finanzkrise 2008 nicht mitgemacht. Damals hatte ich noch keine Familie und man konnte abends noch richtig gut furtgehen. Finanzkrise hatte mich nicht so interessiert, weil ich sowieso ständig pleite war. Statt Brennpunkt zu schauen, saß ich meist in irgendeiner Wirtschaft. Die war zwar in Folge der Finanzkrise auch betroffen, aber zum Glück nicht meine Stammwirtschaft. 

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Mein Alltag in Gelb-Blau

Am Abgabetag meiner letzten Kolumne erfreuten wir uns alle noch des ganz normalen Wahnsinns unseres Alltags in Weiß-Blau. Selten sind diese Tage, die von einem Abend auf den nächsten Morgen den altbekannten Alltag umkehren. Tage, nach denen Themen wie Bier, Brezen und vegane Weißwürste so banal und nichtig erscheinen, dass man sich kurz fremdschämt, eine halbe Seite eines gern gelesenen Printmediums damit blockiert zu haben.

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Weißblaue Bierseligkeit

Geht es nach uns Bayern, wurde das Bier einst von bayerischen Mönchen erfunden. Denn ohne Bier hätten diese damals die Fastenzeit, also die Durststrecke nach der feucht-fröhlichen Faschingszeit, kaum aushalten können. Für diese These spricht, dass wir unsere Landeshauptstadt nach den vermeintlichen Bier-Erfindern benannt haben. Dagegen spricht, dass bereits vor 16000 Jahren im heutigen Israel Brauerein betrieben wurden.

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Wahrzeichen die man nicht mehr abschlecken sollte

Wer hat schon einmal eine berühmte Sehenswürdigkeit abgeschleckt? Hand hoch! In meiner Lieblingsserie "How I met your mother" gibt es eine Folge, in der sie die Liberty Bell in Philadelphia ablecken. Warum? Weil das zuvor noch nie jemand getan hat und die Nacht dadurch legendär wurde. 

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Skifahren is des Leiwandste! Nicht!

„Skifahren is des Leiwandste“, diese Behauptung hat schon die SZ als eine der großen Lügen der Après-Ski-Hits erkannt. (Die anderen beiden sind "We are the Champions" und "Ich bin so schön, ich bin so toll!) Ich kann mir durchaus was Schöneres vorstellen, als mich am Wochenende hinter Tausenden Münchnern und anderen Preußen in den Schlangen unserer heimischen Skigebiete anzustellen. 

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Wehmütige Weißwurst Erinnerungen

Was wäre ein weißblaues Leben ohne die Weißwurst? Wie viele selige Erinnerungen hängen an jenen kleinen, aneinandergeketteten Würsten? In Sachen Weißwurst habe ich schon so ziemlich alles erlebt. Weißwürste zuzeln, Weißwurste Grillen, allein die Techniken, wie man Weißwürste richtig isst, erhitzen die Gemüter. Einzig ein Problem ist für mich noch geblieben: Weißwürste sind aus Fleisch.

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Der infantile Rebell in uns

Jeden Tag das gleiche Kasperltheater. Schon früh am Morgen ist das Geschrei und die Empörung groß und die Lautstärke ebenso. Man kann es echt nicht mehr hören. „I mog ned“, schreien mich meine Kinder an, als ich ihnen bittend einen Anorak hinhalte. „Ihr müsst euch aber warm anziehen, sonst erkältet ihr euch!“ „Aber mir ist nicht kalt!“, kommt sogleich die Retourkutsche. Und wehe, wehe man lässt sich auf eine Diskussion über den Sinn warmer Kleidung ein… 

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Stern des Südens

 

 

"Stern des Südens" ist ein Lied, das keinen in Bayern kalt lässt. Aus unterschiedlichen Gründen. Wenige wissen allerdings, wer es geschrieben hat. Sie werden sehr überrascht sein!

Neulich war ich auf dem Konzert vom Willy Astor in Waging. Der war in Sachen Bayerischen Wortwitzes schon immer ein unerreichtes Idol. Auf dem Konzert erfuhr ich, dass er auch noch für dieses eine Lied verantwortlich ist, das ich mir so oft in meinem Leben anhören musste, wie kein anderes. Und nein, er war nicht der unbekannte bayerische fünfte Beatle. Aber er hat einen anderen Ohrwurm geschrieben, den jeder in Bayern kennt. Einen Superhit, den die eine Hälfte Bayerns frenetisch mitsingt und die andere Hälfte abgrundtief verachtet.

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Graffe und Glump

Mein Alltag in Weißblau: Eine Hommage an den Wertstoffhof
Mein Alltag in Weißblau: Eine Hommage an den Wertstoffhof

 

 

 

Mit Graffe, Glump, oder hochdeutsch “Schrott”, kann man bares Geld verdienen. Oder verlieren. Davon kann ein guter Bekannter von mir ein Lied singen. Ein Jubellied. Denn die Firma, für die er arbeitet, verdient mit Schrott und Wertstoffen, also mit Graffe und Glump, nicht wenig Geld. Und somit auch er. Über die Liebe der Bayern zum Wertstoffhof.

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Z'vui is z'vui

Die letzten beiden Jahre waren ja recht trügerisch, was das Bewältigen von Extremsituationen als Eltern angeht. Lange Zeit fühlte ich mich als Papa mindestens nobelpreisverdächtig, hätte denn der noble Alfred damals auch in der Kategorie “Eltern” einen seiner Preise gestiftet. Das Bewältigen von Home-Schooling und zeitgleichem Home-Office war schon sehr preisverdächtig. Dachte ich.

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Erkenntnisse im Woid

Einmal zur Gesellschaft „Leckt’s mi am Arsch“ sagen und fortan in einer Hütte im Wald Leben. Der amerikanische Philosoph Henry David Thoreau hat das vor 150 Jahren gemacht. Und ich kürzlich auch. Dessen inzwischen berühmte Thoreau-Hütte hat man nämlich mitten im „Woid“, unserem Bayerischen Wald nachgebaut. Und da drin durfte ich einige Tage einsam im Woid wohnen und über das Leben philosophieren. 

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Immer des Gschiss mit dem Gschiss

Das Leben könnte so schön sein. Wäre da nicht immer des Gschiss mit dem Gschiss. „A G’schiss“(laut Bairischem Wörterbuch: unnötige

Aufregung, Wirbel) hat man fast andauernd und immer dann, wenn man es am wenigsten braucht.

Das wusste schon einer der bekanntesten Bayern, nämlich der Monaco Franze, dessen Satz „Immer des Gschiss mit der Elli!“ längst in den bayerischen Sprachschatz eingekehrt ist.

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Kann ein echter Bayer vegan sein?

 

Begonnen hat ja alles mit den Bienen. Seit dem Bienen-Bürgerbegehren und seit sich selbst unser Ministerpräsident grün aufmanderlt, scheint in Bayern alles möglich. Oder zumindest in Sachen Umwelt wenig unmöglich. Aber einen veganen Bayern? Kann und will man sich so etwas ausmalen?

 

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