Neue Mitglieder in der vbba Traunstein

Rückblick auf das Jahrestreffen der Ortsgruppe

Bernhard Strasser vbba Traunstein Wolfgang Käfferbitz
Bernhard Straßer (r.) ehrte Wolfgang Käfferbitz für 50 Jahre Mitgliedschaft

 

 

Zwei Jahre ist es her, seit Bernhard Straßer die Ortsgruppe

Traunstein übernahm. Eine Gruppe die damals, nicht untypisch bei der vbba,

überwiegend aus älteren Beamten und Ruheständlern bestand. „Wie kann man die Jugend für Gewerkschaftsarbeit begeistern“ fragte man sich damals in Traunstein eher pessimistisch. Beim diesjährigen Treffen war ein nahezu euphorischer Vorsitzender zu erleben, die Teilnehmerzahl war mit 23 Kolleginnen und Kollegen noch höher als im Vorjahr, einige junge Gesichter zeigten sich (wieder) unter den vbba Veteranen und – was jung und alt gleichermaßen freute – allein im noch jungen 2018 gab es bereits sieben Neuanmeldungen. Eine für die kleine Ortsgruppe fantastische Zahl.

Was hat diesen kleinen Mitgliederfrühling in Traunstein verursacht? Dies war eines der Themen mit denen man sich beim Jahrestreffen der Ortsgruppe beschäftigte:

Bereits im Februar hatten Bernhard Straßer und der Traunsteiner PR Vorsitzende

Jan Vollmer die Jugendvertretungswahl zum Anlass genommen, um alle

wahlberechtigten jungen Kolleginnen und Kollegen zu einem informativen

gemeinsamen Essen einzuladen. Ein erster Versuch, die jungen Leute für die

Gewerkschaftsarbeit zu begeistern. Überraschenderweise stellte sich heraus,

dass dies bei einigen der Nachwuchskräfte gar nicht nötig war, sie waren längst

Mitglied in einer anderen großen Gewerkschaft und zeigten sich überrascht, dass

es noch eine zweite gibt. Die Auszubildenden berichteten, dass im

Ausbildungsstützpunkt Regensburg (ein Nebeneffekt der NEO-Zentralisierungen)

recht intensive, um das Wort aggressiv zu vermeiden, Mitgliederwerbung dieser

Gewerkschaft betrieben wird. Nichtsdestotrotz hatte unser Infotreffen den

Effekt, dass die Nachwuchskräfte nun auch über die Arbeit der

BA-Fachgewerkschaft vbba informiert waren und wir bei manchem Mittagstisch Gesprächsthema

waren.

Also spezifizierte sich unsere Ausgangsfrage: Wie kann man die Jugend für die

vbba begeistern? Tatsächlich ist es hilfreich, einen beliebten Kollegen, einen

sogenannten Multiplikator zu haben, der für die Gewerkschaftsarbeit brennt und

somit die eine oder den anderen überzeugt. Einen wie Günter Bruckmeier zum

Beispiel, bei dem sich Bernhard Straßer ausdrücklich bedankte. Dessen

unermüdlicher Einsatz hatte für das eine und andere neue Mitglied gesorgt. Er

ist ein positives Beispiel, dass junge Leute in der Tat begeisterungsfähig für

Gewerkschaftsarbeit sein können.

Weitere Faktoren für die hohe Zahl der Neuanträge waren die

Vorteile der dbb Vorteilswelt, die sich nach und nach herumspechen. Aber auch

der Tarifkonflikt hat dafür gesorgt, dass viele Kolleginnen und Kollegen wieder

für die Wichtigkeit der Gewerkschaftsarbeit sensibilisiert wurden. Ein weiterer

Faktor war der in Traunstein sehr erfolgreiche „Tag des Personals“ bei dem sich

in vielen informellen Gesprächen auch über die Gewerkschaftsarbeit ausgetauscht

wurde. Ein kleiner aber nicht unbedeutender Pluspunkt, warum sich einige der

Mitarbeiter/innen schließlich für die vbba entschieden, ist der unschlagbar

günstige Mitgliedsbeitrag. Eine Kollegin die sich kurz vorher noch vehement

gegen eine Mitgliedschaft ausgesprochen hatte, konnte, als sie zufällig den

Beitragssatz in einem Gespräch überhörte, den Beitragssatz erst nicht glauben.

Am nächsten Tag lag ihre Beitrittserklärung im Briefkasten.

Diese und weitere Anekdoten gab der sichtlich zufriedene

Vorsitzende Bernhard Straßer zum Besten und freute sich, dass die Ortsgruppe

Traunstein auf dem Weg ist, „so wie früher“ ein repräsentativer Querschnitt der

Kollegenschaft zu werden.

Weitere Programmpunkte waren Informationen zu aktuellen

Entwicklungen in der BA. Der Fokus lag dabei auf Ralph Holtzwarts

Prestigeprojekt „BA-BY“, bei dem sich auch Traunstein dieses Jahr beteiligt.

Auch Seppi Fernsebner berichtete von seiner sehr aktiven Arbeit als

Seniorenvertreter. Seine informativen Berichte sind auch regelmäßig im vbba

Magazin nachzulesen und haben bereits die eine und andere Diskussion angeregt.

Zu guter Letzt fand noch eine außergewöhnliche Ehrung statt: Wolfgang Käfferbitz wurde für sagenhafte 50 Jahre Mitgliedschaft im vbba geehrt. „Wir wussten gar nicht, dass man damals mit neun Jahren bereits in den vbba eintreten konnte“, wurde im Angerbauerhof gescherzt. Überreicht bekam Käfferbitz einen Korb italienischer Spezialitäten. Ein Bericht über die spannende Dienstzeit von Wolfgang Käfferbitz wird demnächst im vbba Magazin erscheinen. 

Vorteile einer Mitgliedschaft beim vbba:

 

  • Attraktive Sonderkonditionen und Preisvorteile in der dbb Vorteilswelt – Shopping-Rabatte zu wechselnden Marken

  • Freizeit – Unfallversicherung

  • Rechtsberatung Rechtsschutz

  • Vbba ist die preisgünstige Fach-Gewerkschaft in der BA

  • Nebenbei stärkt man noch Gewerkschaft und Arbeitnehmerinteressensvertretungen bei den Tarifverhandlungen