Wenn der Tränenkanal eines Kleinkindes verengt  ist - was tun?

Seit er ein Säugling war, litt unser Kind an einer Verengung des Tränenkanales. Die Symptome dazu waren ein ständig verklebtes Auge. Monatelang bekamen wir von sämtlichen Leuten gut gemeinte Tipps und Hausmittelchen genannt, wie man eine Tränenkanalverengung heilen könne. Letztendlich geholfen hat aber ausgerechnet ein Atlasloge. 

Seit drei Monaten ist das Auge unseres Kleinen bereits gesund. Die Tränenkanalverengung ist verschwunden, das Auge heil. Ein Durchstechen des Tränenkanals wurde uns erspart. Doch bis es soweit war, mussten wir uns fast zwei Jahren verrückt machen lassen. 

Die Tränenkanalverengung hat nämlich den Nachteil, dass sich durch das nicht abfließende Tränenwasser die Augen entzünden und für jedermann deutlich ersichtlich war, dass das Kind erkrankt ist. Eine Tortur für das Kind, dem man Medizin ins Auge träufeln muss. Und für die Eltern, die den sich mit Händen und Füßen dagegen wehrenden Racker bändigen müssen, sowieso. Als wäre dies nicht anstrengend genug, begibt es sich seltsamerweise noch, dass wildfremde Passanten, die in der Nähe von Kleinkindern auf einmal verstörend zutraulich werden, mitleidig die Entzündung diagnostizieren und ungefragt Tipps geben, was dringend zu tun sei. Egal ob der Mann vom Wertstoffhof (mit Kamillentee einreiben), die Wurstfachverkäuferin, oder andere Super-Mamis, deren Kinder große, saubere, unentzündete Augen habe, weiß jedermann exakt, was zu tun ist.

Natürlich klar, dass die ignoranten Eltern all diese Tipps zum allerersten Mal in ihrem Leben hören und all die Jahre das Kind nur mit Globuli fütterten, um die Augen in den Griff zu kriegen.

Nein, am liebsten hätte man die nette Frau mit dem Dackel geschüttelt und verzweifelt geschrien: "Verdammt, wir haben schon alles ausprobiert. Alles! Wirklich alles!!! Wir gehen regelmäßig zum Osteopathen, zum Kinderarzt, zum Homöopathen, es hilft einfach nichts!", nur um dann bissig hinzuzufügen: "Nächste Woche haben wir einen Termin in der Klinik in Salzburg. Dann wird dem Kleinen der Tränenkanal durchstochen. Scheiß auf ihre Kamillewickel!"

Und dann kam doch noch der erlösende Tipp. In Freilassing gäbe es eine Atlaslogen. Herr Oliver Hein behandle Kinder sogar gratis. 

Da wir nichts zu verlieren hatten und wir dem Kleinen die OP ersparen wollten, vereinbarten wir einen Termin. 

Atlasloge. Auf dem Schild hätte genauso gut "Zauberer" stehen können. Und so verlief die Behandlung auch. Einige kurze Berührungen. Dann, nach nicht mal drei Minuten sagt Herr Hein, das war‘s für heute. Verdutzt fährt man nach Hause. Das Auge wird nicht besser, aber auch nicht schlechter. Also noch einmal zu Oliver Hein. Wieder ein kurzes Handauflegen. Der Kleine ist ebenso skeptisch wie der Papa. Beide wollen nicht nach Salzburg, die Vorstellung, dass dem Kind der Tränenkanal durchstochen wird, ist unerträglich. 

Am nächsten Tag ist die Rötung plötzlich weniger geworden. Im Laufe der Woche verschwunden. Man kann es kaum glauben. Der OP-Termin abgesagt, stattdessen noch einmal zum Atlaslogen. 

Und tatsächlich: Seit einem Vierteljahr ist unser Kind beschwerdefrei. Der Atlasloge hat tatsächlich geholfen. Und nicht einmal Geld dafür genommen. In was für einer Welt leben wir eigentlich?

Manchmal, scheint es, in einer guten. Und deshalb möchte ich wenigstens auf diesem Weg Werbung für die Praxis von Oliver Hein in Freilassing machen. Kinder unter vier Jahren behandelt der Atlasloge gratis. Uns hat er geholfen!

Habt ihr auch Erfahrungen mit dem Thema?

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