Eine Corona-Weihnachtsgeschichte

Die Weihnachtsgeschichte nach Lukas - ein wenig umgedichtet und in die Zeit des Corona-Virus versetzt. Achtung - Satire!

Ein modernes Grippe-Spiel

In jener Zeit war es, dass die Regenten den Befehl erließen, dass der ganze Erdkreis zu Hause bleiben sollte. Dies war bereits früh im Jahr einmal geschehen und viele Menschen im Erdkreis hielten sich daran. Damals grassierte eine Krankheit, die die Menschen wie einen Herrscher "Krone - Corona" nannten. Dies geschah im Frühjahr zum ersten Mal. Auch beim zweiten Mal im Winter ging ein jeder in seine Stadt, um in seiner Wohnstatt zu Hause zu bleiben. 
Doch nicht alle gehorchten dem Befehl. Manche fürchteten, dass die Regenten unter dem Vorwand der Pandemie ein Kaiserreich gründen wollten. Andere glaubten nicht an das Virus, das sie "Corona" nannten. Die meisten aber gingen nach Hause. So zog auch Josef auf dem Weg nach Hause von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa und erreichte die Stadt Davids, die Betlehem heißt. Er war auf dem Weg zurück, um mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete, zu Hause zu sein. 
Es geschah, dass sich nach ihrer Ankunft die Stunden erfüllten, dass sie gebären sollte. Doch wurde sie im Hospital abgewiesen, weil wegen des Virus, das sie "Corona" nannten, kein Bett mehr frei war. In der Not suchte Josef nach einer Herberge für seine schwangere Frau. Doch an jeder Statt, an der er anklopfte, wies man das Paar ab. Im ganzen Land herrschte ein Beherbergungsverbot. Sie klopften noch an manche Türe. Jedoch die Bewohner wiesen die beiden ab aus Angst, sie trügen das Virus namens "Corona" in sich. 
Da wegen des Beherbergungsverbots kein Platz für sie war, gebar Maria ihren Sohn, den Erstgeborenen in einer Krippe in einem Stall am Rande der Stadt.
In dieser Gegend lungerten Leugner des Virus auf einem Feld und hielten Schilder in die Luft, auf denen sie die Regenten verunglimpften. 
Da trat ein Engel des Herrn zu ihnen, der ein wenig aussah wie ein berühmter Virologe, und die Ehrlichkeit des Herrn umstrahlte sie und sie fürchteten sich sehr. Der Engel sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn siehe, ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteilwerden soll: Heute wurde euch in der Stadt Gutenberg's' die Rettung entwickelt. Die Zeit des Virus wird nun vorbei sein. Außerdem wurde ganz in der Nähe ein Kind geboren, das auch einen Besuch wert ist. Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt. Die selbst ernannten Hirten hörten nur das, was sie hören wollten. Sie ließen davon ab, ihre Schafherde zu bekehren und sagten zueinander: "Lasst uns zur Krippe gehen, um die frohe Botschaft zu verbreiten, die uns der Engel kundgetan hat!" So eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag. 
Als sie das Kind sahen, sahen sie, das der Engel Wahrheit gesprochen hatte. Sie verbreiteten sie das Wort, das ihnen vom Engel gesagt worden war, auf Telegram und schrieben, dass die Pandemie vorbei sei. Und alle, die es hörten, staunten über das, was ihnen von den Hirten erzählt wurde. Maria aber bewahrte alle diese Worte und wägte sie ab und erkannte, dass es sich bei der Rettung einzig um einen Impfstoff handeln konnte. Die Hirten glaubten ihren Einwänden nicht, kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für alles, was sie gehört und gesehen hatten. Denn sie glaubten nur, was sie hören und sehen und mit ihrem gesunden Menschenverstand beurteilen konnten.
Während die Hirten noch immer feierten, dass der Erlöser geboren wurde, der die Pandemie beenden und die Regierenden vom Thron stoßen würde, erreichten zwei Weise aus dem Morgenland die Krippe. Sie brachten wertvolle Geschenke. Beide waren zuletzt zu großem Reichtum gekommen und überreichten dem Kind Gold und Weihrauch und hatten auch einen Impfstoff dabei, der zu 90% wirken sollte gegen das Virus, das sie "Corona" nannten. 
Die Hirten protestierten noch eine Weile gegen Impfungen im Allgemeinen und die Weisen im Speziellen und wollten diese sofort ins Morgenland zurückschicken. 
Aber das Kind lächelte, die Eltern wurden noch in der Krippe geimpft und die Engel sahen, dass es gut war. 

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