
Wir reisen. Mit zwei Kindern, einem vollgepackten Auto und der festen Überzeugung, dass Urlaub mit Kindern nicht perfekt sein muss – aber unvergesslich. Hier erzähle ich Euch, was wirklich gut gelaufen ist, was schiefgegangen ist und warum jeder Urlaub dennoch ein wunderschönes Familienerlebnis war.
Auf diesen Seiten sammle ich, was wir als Familie auf unseren Reisen erlebt, gelernt und manchmal auch falsch gemacht haben. Familienurlaub-Tipps, die aus echten Erfahrungen kommen – kein Hochglanz, keine bezahlten Empfehlungen. Kroatien, Griechenland, die Toskana, Gardasee, der Bayerische Wald – und auch in Deutschland.
Wenn du also planst, mit deinen Kindern in den Urlaub zu fahren und wissen möchtest, ob Camping auf Krk wirklich so schön ist wie auf den Fotos, ob man Florenz mit Kindern in zwei Tagen sehen kann (Spoiler: kaum), oder welche Wanderung im Altmühltal auch ein Fünfjähriger schafft – dann bist du hier richtig. Willkommen in unserem Reisetagebuch.
Platz 1: Urlaub auf Krk: Baska Beach
Platz 2: Urlaub in der Toskana: Piombino, Elba, Pisa, San Gimignano
Platz 3: Urlaub in Riedenburg und im Altmühltal
Unser Urlaub in Baska Beach mit vielen Wandertipps rund um die schöne Ortschaft. Zudem die engste Gasse der Welt und die Altstadt von Krk. Zum Bericht
Urlaub in der Toskana mit den Kindern: Piombiono bietet viele schöne Strände und ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge nach Elba, San Gimignano und Pisa. Zum Bericht.
Vier Tage in Riedenburg mit vielen Wanderungen und Ausflügen ins Altmühltal: Schulerloch, Weltenburg, Donaudurchbruch, Essing, Burg Prunn. Zum Bericht.
Einer unserer besten klassischen Badeurlaube mit den Kindern: 1 Woche Baden in Caorle in der Ferienanlage Lido di Altanea. Und wer Lust hat, kann sich Venedig auch noch anschauen. Zum Bericht.
Unser Familienurlaub in Pörtschach am Wörthersee mit Ausflügen nach Klagenfurt, ins Minimundus, zum Pyramidenkogel. Zum Bericht.
Nördlich von Piombino lag früher die alte Etruskerstadt Populonia. Die dortige archäologische Ausgrabungsstätte war das nächste Ziel unseres Familienurlaubs in Piombino und auch die Kinder waren einverstanden, dass wir die Stadt der Etrusker und später der Römer erkundeten. Wir dachten, wir spazieren gemütlich durch ein paar Ruinen. Tatsächlich ist die Besichtigung von Populonia, das zum „Parchi val die Cornia“ gehört, ein intensives Wander – Natur – und Kulturerlebnis.
Piombino mit Kindern – das klingt zunächst unspektakulär. Die meisten kennen die Stadt nur als Hafen für die Fähren nach Elba. Aber genau das war unser Plan: Eine Woche Toskana mit der ganzen Familie, Strandurlaub im Villagio Orizzonte als Basis – und von dort aus alles mitnehmen, was die Toskana zu bieten hat.
Was daraus wurde: San Gimignano bei Sonnenaufgang mit einer schlecht gelaunten Familie im Schlepptau, Napoleon in seinem Elba-Exil, Pisa im Turbodurchlauf – und ein echter Lost Place direkt neben der Ferienanlage. Inzwischen waren wir schon zum zweiten Mal da - hier sind unsere Erfahrungen zusammengefasst:
Volterra stand bei uns jahrelang nicht auf dem Reiseplan – wozu, wenn San Gimignano nur 27 Kilometer entfernt liegt? Doch wer die Toskana wirklich kennenlernen will, kommt an der etruskischen Bergstadt nicht vorbei. Also haben wir uns ins Abenteuer gestürzt: Serpentinen hoch, Parkplatz gesucht, Touristenmassen getrotzt – und dabei eine Stadt erlebt, die uns noch lange beschäftigt hat. Hier sind unsere 10 ehrlichen Tipps, was man in Volterra besser unterlassen sollte.
Alle Jahre wieder verabschiedet sich der Sommer pünktlich am 31. August in seinen verdienten Jahresurlaub. Mit dem September beginnt in den Supermärkten bereits die „Stade Zeit“. Und mit dem aufkommenden abendlichen Herbstnebel kehrt ganz zart die Lust auf den gewohnten Alltag abseits von Strand, Städtereise und Ferien zurück.
Urlaub in Epirus – die meisten Menschen in unserem Umfeld kannten die Region nicht einmal dem Namen nach. Epirus liegt im Nordwesten Griechenlands, abseits der üblichen Urlaubsrouten, abseits der Massen. Und genau das war der Plan. Eine Woche mit der Familie: verlassene Strände mit kristallklarem Wasser, ein Fluss aus der griechischen Unterwelt, Ruinen die Augustus persönlich in Auftrag gegeben hat – und ein Hotel das seinen Namen zu Recht trägt.
Die Amalfiküste mit Kindern – das klingt nach Dolce Vita, türkisblauem Wasser und entspannten Strandtagen. Die Realität sieht leider manchmal ganz anders aus. Wir haben auf unserem Familienurlaub in Italien so ziemlich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann: falscher Zeitpunkt, falscher Parkplatz, falsche Stadt. Dazu ein Autoaufbruch in Rom, der unseren Urlaub fast ruiniert hätte. Was genau passiert ist, warum wir die Amalfiküste trotzdem lieben – und was du beim nächsten Mal besser machen solltest.
Mehr als eine Woche waren wir nun schon am Golf von Neapel, hatten es uns im geliebten Vesuvio Inn gemütlich gemacht und uns sogar mit dem wilden, irrsinnigen Verkehr angefreundet. Doch das eigentliche Ziel unserer Reise hatten wir bisher aufgeschoben: Neapel. „Neapel sehen und sterben“, so hatte Goethe bella Napoli beschrieben. Nun, so weit wollten wir es nicht kommen lassen, aber unser Respekt vor der Stadt war deutlich spürbar.
Unsere Italienische Reise dauerte nun schon über eine Woche an, aber eines hatten wir noch nicht gesehen: das Meer. Aber was wäre ein Italienurlaub ohne das Meer? Obwohl das Meer keine 5 Kilometer weit weg war, schien es vom Vesuvio Inn in Boscotrecase aus wie eine Weltreise, das Meer zu erreichen. Es gab keine direkte Verbindungsstraße. Ohne Navi würde ich nie alleine ans Meer finden. Und der vogelwilde Verkehr am Golf von Neapel hielt mich ebenso ab. Das größte Hindernis aber war, dass es in der Nähe keinen schönen Strand gab.
Der Vesuv war seit jeher der Schicksalsberg am Golf von Neapel. Für uns, als Urlauber auf unserer italienischen Reise, war er jedoch mehr ein Sehnsuchtsberg. Einige Tage hatten wir bereits am Fuß des Vesuvs in den romantischen Weinbergen des Vesuvio Inn bei Bosco Trecase verbracht. Die latente Gefahr, am Hang eines aktiven Vulkans Urlaub zu machen, hatte ihren Schrecken schnell verloren, und so planten wir den nächsten Schritt: Den Vesuv zu besteigen.
Herculaneum ist die wohl faszinierendste und best erhaltene versunkene Stadt des Römischen Reichs. Dennoch steht sie nicht nur im Schatten des mächtigen Vesuvs, sondern auch von Pompeji. Archäologisch und in Bezug auf Sehenswürdigkeiten steht Herculaneum Pompeji jedoch in nichts nach – im Gegenteil, sie bietet sogar einen noch besseren Eindruck vom Leben in einer römischen Stadt. Und das Beste: Herculaneum ist touristisch weniger überlaufen als die Hauptattraktion Pompeji. Deshalb war Herculaneum das nächste Ziel auf unserer Italienischen Reise.
Pompeji mit Kindern – lohnt sich das wirklich? Unser ehrlicher Familienerfahrungsbericht. Jeder, der sich für das alte Rom und Archäologie interessiert, träumt davon, einmal im Leben Pompeji zu besuchen. Idyllisch gelegen am Fuße eines großen Weinbergs, sollte die jahrhundertelang vorteilhafte Lage der Stadt zum schicksalhaften Verhängnis werden. Der Vulkanausbruch des Vesuv im Jahr 79 n. Chr. und der Untergang Pompejis sind gut dokumentiert und haben der Stadt zu einem legendären Status verholfen. Kaum eine andere Stadt der Welt ist so gut konserviert, was es uns ermöglicht, heute durch das originale, 2000 Jahre alte Stadtbild zu schlendern und einen einzigartigen Einblick in das römische Leben zu erhalten. Unsere Italienische Reise führte uns nun also mit den Kindern nach Pompeji!
Auf unserer Italienischen Reise ging es ab Tag 4 nun weiter nach Kampanien, genauer gesagt ins Herz dieser faszinierenden Region, wo das Vesuvio Inn in Bosco Trecase für 11 Tage unsere Home-Base war. Von der Anreise auf der historischen Via Appia, über die ersten Eindrücke von Neapel und der überwältigenden Landschaft, bis hin zu unseren persönlichen Erfahrungen im Vesuvio Inn – dieser Bericht zeigt euch die Höhen und Tiefen unseres Aufenthalts in dieser einzigartigen Gegend Italiens. Erfahrt, wie wir den Charme von Bosco Trecase und seiner Umgebung entdeckten und schließlich eine tiefere Verbindung zu diesem außergewöhnlichen Ort fanden.
Nach drei Tagen in Florenz ging unsere Italienische Reise Richtung Neapel weiter. Auf dem Weg dorthin machten wir einen Zwischenstopp in Tivoli und besuchten die berühmte Villa Hadrian, eine der eindrucksvollsten Ruinenstädte aus der Kaiserzeit. Obwohl es aus Kübeln schüttete, hatten unsere Kinder und wir eine fantastische Zeit in der Villa Hadrian.
Florenz mit Kindern – das klingt nach Kulturschock in beide Richtungen. Die Stadt ist zu groß, zu heiß, zu überwältigend. Und die Kinder? Die wollen eigentlich an den Pool. Wir haben es trotzdem gewagt: zwei Tage Florenz auf unserer Italienischen Reise, mit Dom, Uffizien, Accademia, Piazzale Michelangelo – und all den Fehlern, die man machen kann, wenn man zu viel will und zu wenig Zeit hat. Was davon wirklich funktioniert hat, was nicht, und warum das Museo Galileo der heimliche Held unseres Florenz-Besuchs war: hier ist unser ehrlicher Familienbericht.
Die Reise nach Florenz ist umgezogen! Unsere 2 Tage in Florenz könnt Ihr nun komplett hier nachlesen: https://www.chiemgauseiten.de/florenz-mit-kindern/

Unsere Kinder lieben Freiburg. Nach unserem ersten Urlaub in Freiburg, bei dem wir vier Tage Zeit hatten, um die Stadt und das Umland zu erkunden, haben wir uns vorgenommen, so schnell wie möglich zurückzukehren. Damals waren wir im März dort, und wir wollten unbedingt auch den Sommer in Freiburg erleben. Vom Spielen mit Bächlebooten am Münstermarkt über die besten Pommes der Stadt bis hin zu einem entspannten Besuch im Mundenhof – die Stadt hat uns erneut begeistert.

Unsere Italienische Reise ging weiter nach Fiesole, einem charmanten Ort in der Nähe von Florenz, der sich perfekt für einen Urlaub mit Kindern am Campingplatz eignet. Eingebettet in die sanften Hügel der Toskana, bietet Fiesole nicht nur eine atemberaubende Kulisse, sondern auch eine ruhige Zuflucht vor dem Trubel der nahegelegenen Kunstmetropole.
Urlaub in Italien! 15 Tage Italien, 1 Auto, 2 Kinder, tausende Kilometer. Über Verona, Florenz bis nach Neapel, Pompeji und die Amalfi-Küste. Was wir in unseren zwei Wochen Road-Trip durch Italien alles erlebt haben und warum das Finale in Rom anders verlief, als wir uns das vorgestellt haben - all das kannst Du hier in unserer ganz persönlichen "Italienischen Reise" nachlesen.

Vrsar mit Kindern – das war unser Pfingsturlaub. Eine Woche Istrien, mit der ganzen Familie: Kinder, Eltern und Oma als Geburtstagsgeschenk. Vrsar liegt zwischen Poreč und Rovinj am Limski Kanal, ist klein genug um nach zwei Tagen alles gesehen zu haben – und genau das ist der Trick.

Vrsar ist zwar unfassbar schön, aber auch so klein, dass man nach 2 Tagen alles gesehen hat. Was also tun, wenn man nicht mobil ist? Zum Glück gibt's den Hafen und die vielen Ausflugsmöglichkeiten. Wir entschieden uns für das Piratenschiff von Excursions Mikela, das uns am sympathischsten erschien.

Die kleine Stadt Daun in der Vulkuaneifel ist, wie es der Name schon sagt, dafür bekannt, dass sie von einer vulkanischen Vergangenheit geprägt ist. Vor allem die Dauner Maare sind ein beliebtes Ausflugsziel. Außerdem gibt es dort auch Bildungszentrum durch das selbst Menschen aus dem tiefsten Oberbayern, so wie ich, nach Daun gelockt werden. Es hat allerdings bis zu meinem 3. Daun-Besuch gedauert, bis ich die Dauner Maare besichtigen durfte. Dass es doch noch geklappt hat, dafür danke ich den Leiter der BTS, Bodo Schuhmacher, der uns diese Wanderung entlang der Dauner Maare ermöglicht hat:

Lefkada mit Kindern – das war unser Griechenland-Versprechen für diesen Sommer. Eine Woche auf der Insel im Ionischen Meer, Unterkunft direkt am Strand in Nidri, und ein Plan der ungefähr so aussah: Meer, Eis, nochmal Meer.
