
Lustige Geschichten – das sind nicht Witze, die man sich ausdenkt. Das sind die Momente, die das Leben selbst schreibt. Als Familienpapa, Bayer und Mensch, der regelmäßig an der Realität scheitert, habe ich hier die besten davon aufgeschrieben. Lustige Geschichten aus dem Alltag mit Kindern, lustige Geschichten von früher und heute, und alles, was dazwischen passiert – wenn Alexa die Einkaufsliste für kaputte Teslas führt, der FC-Bayern-Spielplan die Erstkommunion sprengt oder der Nikolaus philosophisch hinterfragt wird. Kostenlos lesen, herzlich lachen, Kopfschütteln inklusive.
Eltern aufgepasst! Wenn ihr euch mal wieder über die Tücken des Eltern-Daseins amüsieren und herzhaft lachen wollt, seid ihr auf dem Elterntagebuch der Chiemgau-Autoren genau richtig. Hier erwartet euch eine bunte Mischung aus den witzigsten Geschichten aus dem Alltag mit Kindern, garniert mit bayerischem Charme und Humor. Ob es um das Zähneputzen, den technikaffinen Nachwuchs oder um alte Weihnachtstraditionen geht - die Chiemgau-Autoren haben für jeden etwas dabei. Die Beiträge sind nicht nur lustig und unterhaltsam, sondern auch ehrlich und authentisch. Denn wer weiß schon besser über die Herausforderungen des Eltern-Daseins Bescheid als ein erfahrener Vater von zwei Jungs? Also, schnappt euch eine Tasse Kaffee oder Tee und lasst euch von den lustigen Geschichten aus dem Elterntagebuch begeistern!
Viele Jahre lang habe ich Euch in meinem Elterntagebuch teilhaben lassen, wie meine Jungs langsam größer wurden und unsere Familie wieder und immer wieder ins totale Chaos gestürzt wurde. Eigentlich wollte ich das Elterntagebuch einstellen. Weil die Kinder inzwischen groß genug sind, um selber mitzulesen. Oder das Elterntagebuch auf Provision selber zu verkaufen (!!!). Dennoch gibt es noch einige Klassiker, die damals so unerhört waren, dass ich sie nicht veröffentlichte. Oder anders gesagt: Sie waren so lustig, dass sie hier nachträglich noch nachgeliefert werden:
Wer eine Alexa oder einen andere Smart-Speaker zu Hause herumstehen hat, kann ein Lied davon singen. Nicht nur, dass die Kinder Alexa gerne auffordern, die schrägsten und schrecklichsten Lieder zu singen, also abzuspielen. Nein, noch schlimmer. Alexa kann, wann auch immer sie ein Kind dazu auffordert, in herrlichsten Klangfarben furzen. Und: Sie hat eine Einkaufsliste. Eine Einkaufsliste, auf der sie alles, wirklich alles, was sich die Kinder wünschen abspeichert. Wie wir noch immer leidvoll feststellen müssen.
Meine Kinder sind 7 und 9 Jahre alt. Der Kleinere hat fast ein Drittel seines Lebens in einer Pandemie gelebt. Sie haben es gut gemeistert. Nun, als endlich ein Ende von Corona absehbar ist, bedroht unser Leben etwas, das noch gefährlicher ist, noch beunruhigender ist, weil man noch machtloser erscheint. Wir mussten ein erstes Mal mit unseren Kindern ernsthaft über Krieg sprechen.
Alexa, setze "Kaputten Tesla" auf die Einkaufsliste!
Wir haben einen neuen Mitbewohner: Robbi den Staubsaugerroboter
Ja, er hat endlich seinen ersten Zahn. Und ja, ich habe nicht etwa deshalb so lange gebraucht, um darüber zu berichten, weil ich ganz sicher gehen wollte, ob es auch wirklich ein Zahn ist, sondern weil der kleine Mann mich einfach nicht an den Laptop lässt, ohne selber Besitzansprüche anzumelden. Und ja, ich werde jetzt natürlich lang und breit über diesen winzigen elfenbeinernen Futzel im unteren Kiefer berichten und möchte diesen Tagebucheintrag gleichzeitig Axel Hacke widmen.
Ich bin ja quasi ein studierter Diplom-Pädagoge. Immerhin habe ich meine Frau damals mehrmals im Studium besucht und ihre Diplomarbeit gegengelesen. Deshalb tue ich jetzt einfach so, als wäre ich befugt, an dieser Stelle pädagogisch wertvolle Erziehungstipps zu geben.
Es gibt Momente, in denen man in der Toskana steht, im Stau, in der falschen Spur, mit zwei streitenden Kindern auf der Rückbank und einer Dachbox voller Wohlstandsballast – und anfängt, über sein Leben nachzudenken. Das Ergebnis dieser Grübeleien: Die Mautschranke ist eine bessere Lebensmetapher als jedes Selbsthilfebuch. Die aktuelle Hallo Nachbar Kolumne:
Meine Frau hat es nicht leicht mit drei Männern in einem Haushalt. Sicher, auch drei Männer haben es heutzutage nicht mehr so leicht. Männer an sich standen schon einmal besser da. Aber bevor ich jetzt völlig verpeilt in eine der aktuellen Debatten abbiege, die ich als Mann sowieso weder gewinnen kann noch führen sollte, hier das Schlagwort, das meine Frau noch mehr zum Rasen bringt: Fußball!
Nicht alles, was im Leben passiert, ist familientauglich. Manchmal sind die lustigsten Geschichten genau die, die man nur unter Erwachsenen erzählt. Hier kommen die Beiträge, die ein bisschen schräger, ein bisschen ehrlicher und manchmal ein bisschen zu wahr sind.
Kinderfernsehen früher und heute
Der Sankt Martins-Zug früher und heute

Der Adventskalender ist auch nicht mehr das, was er einmal war. Und das ist großartig so! Denn früher war so ein Adventskalender eine ziemlich fade Angelegenheit. Lange ist sie her, die Zeit, als sich Kinder dafür begeistern konnten, dass sie hinter jedem Türchen des Adventskalenders ein Bild vorfanden.

Haben Eure Kinder schon eine Lieblings-Fernsehserie? Wie lange dürfen Eure Kinder fernsehen?
Die großen Fragen die uns Eltern seit Geburt unserer Kleinen beschäftigen, habe ich seltsamerweise noch nie im Elterntagebuch thematisiert. Vielleicht weil ich mich schäme, weil unsere Kinder zu viel Fernsehschauen. Vielleicht aber auch, weil das Thema zu banal erscheint.
Dabei ist es essentiell! Wir Eltern sprechen immer davon, dass wir früher noch draußen im Wald gespielt haben. Ganz ehrlich? Hab ich natürlich! Aber ich erinnere mich auch noch ganz genau, wie begeistert wir damals in die Glotze gestarrt hatten...
Wie streng oder verweichlicht Eltern in ihren Erziehungsmethoden sind, lässt sich sehr gut am Nikolausabend ablesen. Der Heilige Sankt Nikolaus, oder in unserem Fall der ehrwürdige Herr Dr. Schenk ist ja seit Urzeiten eine Respektsperson. Eine Autorität und moralische Instanz. Wir Eltern wissen das und waren dementsprechend seit Tagen aufgeregt, dass der Dr. Schenk äh der Nikolaus ins Haus kommt. Doch wie würden die Kinder dieses Jahr sich betragen?
Im Verhalten der Kinder gegenüber dem Nikolaus spiegelt sich die Erziehung der Eltern wieder.
Es ist der 11. November, irgendwann Anfang der Achtziger Jahre. Die Kirchanschöringer Kindergartenkinder versammeln sich vor dem Lacknerhaus. In den Händen halten sie selbstgebastelte Laternen, in denen flackernd eine Kerze brennt. Das Wachs tropft mit jeder Bewegung auf den Laternenboden. Immer wieder geht eine Laterne aus.
