Das Elterntagebuch

Der Blog eines Papa von zwei Jungs

Zirkus Corona Tag 17 – The Hammer and the Dance

 

Die Sache mit dem 1.5-Meter Abstand im Rahmen des Infektionsschutzes wird natürlich innerhalb von Familien ad absurdum geführt. Bestes Beispiel ist das Schlafzimmer der Eltern. Rein statistisch gelänge es uns Eltern den nächtlichen Infektionsschutz zu wahren. Nacht für Nacht werden wir aber von jenem altbekannten Geräusch geweckt, das uns wieder hochschrecken lässt. Nacht für Nacht macht es „bumm!“ und wir wissen, jetzt passiert es gleich wieder.

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Der Blog eines Chiemgauer Papa über den Alltag mit Kindern

Der totale Wahnsinn! Jeder der Kinder hat, oder wie ich, Papa von zwei Jungs ist weiß, dass dieser Satz nicht nur so dahingesagt ist, sondern zu unserem ganz normalen Eltern-Alltag gehört!

Damit Ihr Euch in diesem Eltern-Wahnsinn nicht ganz so alleine fühlt, habe ich begonnen, über meine eigenen Erfahrungen in meinem Papa-Blog "Das Elterntagebuch"  zu berichten. Als Papa von zwei Söhnen erzähle ich in meinem Blog von den kleinen und großen Katastrophen im Familienalltag. Dabei ist mir wichtig, dass Ihr einerseits immer ein wenig zu Lachen habt. Und gleichzeitig vielleicht die eine oder andere an interessanten Informationen aus den Blog Beiträgen mitnehmt. Und sei es nur, wo man mit Kindern im Chiemgau am besten Wandern gehen kann!

Wer wissen möchte, wie der Blog begonnen hat, dem empfehle ich einen Einstieg HIER

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Zirkus Corona Tag 17 – The Hammer and the Dance

 

Die Sache mit dem 1.5-Meter Abstand im Rahmen des Infektionsschutzes wird natürlich innerhalb von Familien ad absurdum geführt. Bestes Beispiel ist das Schlafzimmer der Eltern. Rein statistisch gelänge es uns Eltern den nächtlichen Infektionsschutz zu wahren. Nacht für Nacht werden wir aber von jenem altbekannten Geräusch geweckt, das uns wieder hochschrecken lässt. Nacht für Nacht macht es „bumm!“ und wir wissen, jetzt passiert es gleich wieder.

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Zirkus Corona Tag 16 - Maskendämmerung

"Loni, wer ist das?" "Das ist der Gnabry!"
"Loni, wer ist das?" "Das ist der Gnabry!"

Gestern schickten wir die Kinder nach einem ziemlich anstrengenden Tag bereits um Halb Acht ins Bett. Das Interessante daran, wenn man Kinder in unserem Alter hat ist, dass man diese zwar ins Bett schicken kann. Dass das aber nicht bedeutet, dass sie anschließend schlafen. Dies merkten wir ab Halb Zehn. Im Fünfminutentakt trottete einer der beiden nach unten und zeigte uns ein Bild, das er gerade gemalt hatte. Da es bei uns Chips gab, wurden es innerhalb einer Stunde mehr und mehr Bilder. Und da die Bilder zugegebenermaßen echt lustig waren – sie malten die Spieler des FC Bayern, sagten wir zunächst nichts. Erst, als ihnen die aktiven Spieler ausgingen und sie längst im Ruhestand befindliche Kicker, sowie die „Aliaz-Arena“ zu zeichnen begannen, schickten wir sie endgültig ins Bett.

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Zirkus Corona Tag 15 - Der große Krach

Heute gab es den ersten üblen Krach. Obwohl zu Hause jeden Tag drei bis vier Stunden gelernt wurde, schafften wir das Wochenpensum nicht. Als sich Bastian trotz einer Woche intensiven Privatunterrichts auch noch beschwerte, dass ihm "nie jemand hilft!", lagen die Nerven blank. So viel Fernsehverbots-Drohungen gab es lange nicht mehr.

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Zirkus Corona Tag 13 - Heimwerken

Wie beruhigt man sich in Zeiten der Krise? Die Yogalehrerin in unserem Haushalt empfiehlt Meditationen. Diese sind ein fester Bestandteil unserer Morgenroutine. Ja ja, hört auf zu lachen. Sind sie natürlich nicht. Wir haben ja Kinder. Gestern hat es die Mama trotzdem versucht – obwohl Loni noch neben ihr im Bett lag. „Stört es dich, wenn ich ein Mantra singe?“, fragte sie und begann auf Sanskrit ein buddhistisches Heilmantra zu singen. Ob es wirkte? Loni bekam einen Lachanfall und hüpft seitdem durch das Haus und ruft: „Bitte Mama, sing nochmal das lustige Lied!“ 

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Zirkus Corona Tag 12 - Das Leben der Wünsche

Langsam, ganz langsam löst sich der Panikmodus und eine gewisse Routine kehrt ein. Die Gewissheit, dass sich unser Leben durch die Coronakrise massiv ändert, hat sich in eine Hoffnung verwandelt. Eine Hoffnung, dass sich vieles in eine Richtung verändern wird, wie wir es uns schon immer gewünscht haben. 

 

Wenn wir ganz ehrlich sind, waren die größten Wünsche von mir und meiner Frau bis vor kurzem:

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Zirkus Corona – Tag 11 - Omas Geburtstag

Heute hätte die Oma ihren Geburtstag gefeiert. Wie sehr sich innerhalb nur zwei Wochen unsere Welt verändert hat, merkt man daran, dass wir nicht wie geplant in Freilassing feierten. Sondern zu Hause über Videotelefonie. Die Kinder fantasierten mit leuchtenden Augen, dass wir im Sommer, wenn wir den blöden Virus besiegt haben, den Geburtstag nachfeiern: Mit Drei-Tages-Übernachtung in Freilassing, Weihnachtsbeleuchtung und den fahrenden Zügen der Gartenbahn. Noch vor wenigen Tagen nannten wir das nicht Fantasie, sondern Alltag.

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Zirkus Corona - der neunte Tag - Hausaufgaben

Ich hatte einen schrecklichen Alptraum. Ich träumte, dass die Anzahl der Kinder, die sich nachts heimlich in unser Bett schleichen, exponentiell ansteigt. In der ersten Nacht war es nur ein Kind. Einige Nächte später waren es schon zwei Kinder. Nochmal einige Nächte später waren es vier Kinder. Die Regierung äh, die Eltern schlugen Alarm und verlangten, dass die Kinder in ihren eigenen Betten bleiben müssten! Es half nichts, zu viele Kinder hielten sich nicht an die Regeln. Kurz darauf waren es schon acht Kinder. Der gesamte gesunde Schlaf drohte zu kollabieren. Würde nichts unternommen, wären es in drei Wochen bereits über tausend Kinder und bald Millionen. Vor Schreck wachte ich auf. Es lag nur ein Kind in unserem Bett.

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Tag 8 im Zirkus Corona - Wir haben aufgegeben

Die größte Erkenntnis dieser Zeit lieferte um 2 Uhr nachts Loni: Wir hörten seine Stimme aus dem Kinderzimmer. Es war eine sehr unzufriedene Stimme. Er grummelte irgendetwas Unverständliches. Wir lauschten in die Stille. Auf einmal hörten wir es klar und deutlich. Er schrie empört: „Die Nacht ist so langweilig!“

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Zirkus Corona - Tag 7 - Mit Wutausbruch!

Gestern war der große Tag des Aufregens. Nein, nicht wegen der Kinder. Die wurden den ganzen Tag lang von der Mama super betreut und hatten einen lehrsamen, harmonischen Tag. Nein, gestern, am Tag von Merkels historischer Wachrüttel-Rede konnte ich die Dummheit von uns Menschen nicht fassen - und ich nehme mich selber nicht einmal aus. Wer jetzt noch nicht kapiert hat, dass es hier nicht um Hysterie, sondern um Solidarität geht, dem ist nicht mehr zu helfen. Hier die besten Hirndübel Beispiele:

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Zirkus Corona - Tag 5

Die Lehren aus dem heutigen Corona-Tag? Es gibt wieder Klopapier! Zwar nur in sündteuren Zweierpacks, aber immerhin! Anscheinend sind die Klopapier-Speicher der Deutschen inzwischen voll. Die Stimmung in der Stadt war heute seltsam melancholisch. Und: Online zu arbeiten wird eine Herausforderung für die Internet-Anbieter.

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Und so hat alles begonnen:

Das Elterntagebuch: 10 Monate!

Hier gibt's den ersten Teil meines Eltern Tagebuches:

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Das liebe Essen - Teil 1 (von sehr, sehr vielen Teilen...)

Über Babys und Essen wurden bereits ganze Ratgeber vollgeschrieben. Stillen und Pre-Nahrung waren schon kompliziert genug, aber der richtige Spaß erwartet uns Eltern endlich mit der festen Nahrung.

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Die ersten Worte

"Mein Kind konnte mit vier Monaten schon 'Wau Wau' sagen!"

Jaja, ist schon recht. Die meisten ersten Wörter eines Kindes entspringen ohnehin allesamt der blühenden Fantasie beziehungsweise dem schlechten Gehör seiner Eltern.

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Hilfe, der Papa ist verschwunden!

Mit Bart war die Welt noch in Ordnung
Mit Bart war die Welt noch in Ordnung

Heute waren wir ein erstes Mal gemeinsam beim Bergwandern, um die geliehene Kraxn auszuprobieren. Der junge Herr war vollauf begeistert, als er in luftige Höhen gehievt wurde und mit jedem Schritt hin und her gewiegt wurde, als reite er gerade auf einem Dromedar durch die Wüste. Auf dem Weg zum Engelstein erzählte die N., dass der Kleine seit neuestem zu fremdeln angefangen hat.

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Das lustige "Nein Nein Nein" - Spiel

Das Spielfeld zu diesem für alle Familienmitglieder sehr unterhaltsamen Gesellschaftsspiel für mindestens einen Mitspieler im Krabbelalter und mindestens einem Erwachsenen, sieht folgendermaßen aus:

Die gesamte Wohnung muss kindersicher ausgeräumt werden: Alle Regalfächer unter einem halben Meter müssen leer geräumt werden, alle Steckdosen gesichert, alle Topfpflanzen und Vasen außer Reichweite des Kindes gebracht werden.

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Männer im PEKiP

Meine erste Woche Elternzeit. „Damit eines klar ist: Elternzeit ist kein Urlaub!“ So hat also meine Elternzeit begonnen. Und damit ich als Elternteil die Zeit mit meinem Sohn effektiv verbringe und die Mutter entlaste, habe ich natürlich blauäugig versprochen, alle Aufgaben zu übernehmen, die in der Regel sie erledigt, während ich in der Arbeit bin. Dies sei im Vorfeld allerdings schon verraten: Egal, wie viel man tut und macht, die eigentliche Arbeit liegt weiterhin bei der Mutter, da nur sie weiß, wie man Karottenbrei macht, wo die Babynagelschere versteckt ist und wie man ein Kind wettergemäß anzuziehen hat. 

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Sebastian und die Literaten

Sebastian kann nichts dafür. Er ist halt der Sohn eines Hobbyautoren und solange er noch keine Widerworte aussprechen kann, wird dieser Schreiber auch weiterhin über dessen Entwicklung berichten. Es kam für ihn aber noch schlimmer: Dieser Schriftstellerpapa in spe missbrauchte seine Elternzeit, um seine Familie zur Teilnahme an einer literarischen Arbeitswoche irgendwo in der Toskana zu nötigen. 

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Zahnloses Schwitzen

Das Chaos ist ausgebrochen. Schon wieder. Ist das dann schon Normalität? Nein, immer noch keine Zähne da. Sebastian ist der einzige 12 monatige Junge, der sein Steak mit bloßer Leiste zerreißt, Leberkässemmeln ohne Mahlwerkzeug verschlingt und trotzdem höllisch schelmisch grinsen kann.

Andere Eltern sagen, wir sollen froh sein, dass wir noch kein tägliches Zahnputzdrama aufgeführt bekommen. Wieder andere setzen uns den Floh ins Ohr, dass dann halt alle Zähne gleichzeitig herausschießen. 

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Im Zweifel ist immer das Zahnen schuld...

Der schaut nur so brav...
Der schaut nur so brav...

Das Chaos ist ausgebrochen. Stop, habe ich letztens nicht schon mit demselben Satz begonnen?

Aber es hilft nichts: Schon wieder ist das Chaos ausgebrochen. Begonnen hat es am letzten Tag der vergangenen Hitzewelle. Nach einem Biergartenbesuch ist der Filius seltsam schlapp und anstatt wie ein Löwe hineinzubeißen, lutscht er lustlos am Grillfleisch, was sofort sämtliche Alarmglocken schrillen lässt. Und tatsächlich klettert das Fieberthermometer auf 40 Grad. 

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Vom Zähne putzen und Zahnpasta naschen

Ja, er hat endlich seinen ersten Zahn. Und ja, ich habe nicht etwa deshalb so lange gebraucht, um darüber zu berichten, weil ich ganz sicher gehen wollte, ob es auch wirklich ein Zahn ist, sondern weil der kleine Mann mich einfach nicht an den Laptop lässt, ohne selber Besitzansprüche anzumelden. Und ja, ich werde jetzt natürlich lang und breit über diesen winzigen elfenbeinernen Futzel im unteren Kiefer berichten und möchte diesen Tagebucheintrag gleichzeitig Axel Hacke widmen.

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