Das Elterntagebuch

Der Blog eines Papa von zwei Jungs


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Der Blog eines Chiemgauer Papa über den Alltag mit Kindern

Der totale Wahnsinn! Jeder der Kinder hat, oder wie ich, Papa von zwei Jungs ist weiß, dass dieser Satz nicht nur so dahingesagt ist, sondern zu unserem ganz normalen Eltern-Alltag gehört!

Damit Ihr Euch in diesem Eltern-Wahnsinn nicht ganz so alleine fühlt, habe ich begonnen, über meine eigenen Erfahrungen in meinem Papa-Blog "Das Elterntagebuch"  zu berichten. Als Papa von zwei Söhnen erzähle ich in meinem Blog von den kleinen und großen Katastrophen im Familienalltag. Dabei ist mir wichtig, dass Ihr einerseits immer ein wenig zu Lachen habt. Und gleichzeitig vielleicht die eine oder andere an interessanten Informationen aus den Blog Beiträgen mitnehmt. Und sei es nur, wo man mit Kindern im Chiemgau am besten Wandern gehen kann!

Wer wissen möchte, wie der Blog begonnen hat, dem empfehle ich einen Einstieg HIER

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Die aktuellen Einträge:

Oh nein, unsere Kinder werden groß!

Yippie! Ab in die Schule!
Yippie! Ab in die Schule!

Es ist doch noch gar nicht so lange her, da handelte das Elterntagebuch von den ersten Worten, von Windelanekdoten und den ersten Schritten. Die letzten Tage haben unsere beiden Kinder die nächsten Meilenstein genommen und nun, mit dem Beginn der allerletzten Ferien mit einem Kinderkind, müssen wir uns eingestehen: Verdammt, wir haben keine kleinen Kinder mehr!

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Schwimmabzeichen in Traunstein während Corona?

Ist es heuer trotz Corona möglich, ein Schwimmabzeichen in Traunstein abzulegen?
Ist es heuer trotz Corona möglich, ein Schwimmabzeichen in Traunstein abzulegen?

Vor Corona haben unsere beiden Kinder bereits Schwimmkurse in Traunstein gemacht. Der Größere konnte noch das Seepferdchen-Abzeichen machen und übte bereits für Bronze. Der Kleine bereitete sich auf das Seepferdchen Schwimmabzeichen vor. Einen Sommer lang ist in Sachen Schwimmabzeichen in Traunstein gar nichts passiert. Dieses Jahr wollten wir einen neuen Versuch starten. 

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Schwimmen oder Klavier? Oder: Wir sind keine Helikopter-Eltern!

Nein, wir sind keine Helikopter-Eltern. Nein, nein, nein. Dazu haben wir auch überhaupt keine Zeit! Unsere Kinder (6 und 8 Jahre) sind auch so schon mit Fußballtraining, Klavier- und Gitarrenunterricht genug beschäftigt. Wo sollen wir da noch die Zeit nehmen, Helikopter-Eltern zu sein? Immerhin sind wir beide ja neben unseren Anstellungen noch selbständig. 

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Der Minecraft-Kindergeburtstag mit Schnitzeljagd

Unser erster großer Kindergeburtstag seit Corona stand ganz unter dem Zeichen Minecraft. 9 Jahre ist unser Kind geworden und mehr als ein Fünftel seines Lebens hat er während einer Pandemie verbracht. Grund genug, ihm nicht nur zu erlauben, unfassbare 4 (!) Kinder aus anderen Haushalten einzuladen, sondern ihm auch jeden Wunsch bezüglich Motto-Party zu erfüllen. Und was wünschte er sich? Eine Minecraft-Party!

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Urlaub auf Krk mit Kindern

Diesmal haben wir unseren Urlaub an Pfingsten mit den Kindern auf Krk verbracht. Wir waren in der Anlage von Camping Valamar in Baska und haben mit unseren Kindern einen wunderschönen Familienurlaub erlebt. Warum der Urlaub in Baska Beach so schön war und welche Ausflüge ich auf Krk empfehlen würde, erzähle ich euch in unserem Erfahrungsbericht:

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Und so hat alles begonnen:

Das Elterntagebuch: 10 Monate!

Endlich, nach zehn Monaten, habe ich einen halbwegs ruhigen Moment gefunden, um mein seit zehn Monaten geplantes Baby-Tagebuch zu beginnen. Der Kleine ist natürlich kein Baby mehr, er robbt gerade mit großen, leuchtenden Augen in Richtung meines Laptops, um selbst in die Tasten zu greifen, aber die entscheidende Botschaft ist diese:

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Das liebe Essen - Teil 1 (von sehr, sehr vielen Teilen...)

Über Babys und Essen wurden bereits ganze Ratgeber vollgeschrieben. Stillen und Pre-Nahrung waren schon kompliziert genug, aber der richtige Spaß erwartet uns Eltern endlich mit der festen Nahrung.

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Die ersten Worte

"Mein Kind konnte mit vier Monaten schon 'Wau Wau' sagen!"

Jaja, ist schon recht. Die meisten ersten Wörter eines Kindes entspringen ohnehin allesamt der blühenden Fantasie beziehungsweise dem schlechten Gehör seiner Eltern.

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Hilfe, der Papa ist verschwunden!

Mit Bart war die Welt noch in Ordnung
Mit Bart war die Welt noch in Ordnung

Heute waren wir ein erstes Mal gemeinsam beim Bergwandern, um die geliehene Kraxn auszuprobieren. Der junge Herr war vollauf begeistert, als er in luftige Höhen gehievt wurde und mit jedem Schritt hin und her gewiegt wurde, als reite er gerade auf einem Dromedar durch die Wüste. Auf dem Weg zum Engelstein erzählte die N., dass der Kleine seit neuestem zu fremdeln angefangen hat.

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Das lustige "Nein Nein Nein" - Spiel

Das Spielfeld zu diesem für alle Familienmitglieder sehr unterhaltsamen Gesellschaftsspiel für mindestens einen Mitspieler im Krabbelalter und mindestens einem Erwachsenen, sieht folgendermaßen aus:

Die gesamte Wohnung muss kindersicher ausgeräumt werden: Alle Regalfächer unter einem halben Meter müssen leer geräumt werden, alle Steckdosen gesichert, alle Topfpflanzen und Vasen außer Reichweite des Kindes gebracht werden.

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Männer im PEKiP

Meine erste Woche Elternzeit. „Damit eines klar ist: Elternzeit ist kein Urlaub!“ So hat also meine Elternzeit begonnen. Und damit ich als Elternteil die Zeit mit meinem Sohn effektiv verbringe und die Mutter entlaste, habe ich natürlich blauäugig versprochen, alle Aufgaben zu übernehmen, die in der Regel sie erledigt, während ich in der Arbeit bin. Dies sei im Vorfeld allerdings schon verraten: Egal, wie viel man tut und macht, die eigentliche Arbeit liegt weiterhin bei der Mutter, da nur sie weiß, wie man Karottenbrei macht, wo die Babynagelschere versteckt ist und wie man ein Kind wettergemäß anzuziehen hat. 

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Sebastian und die Literaten

Sebastian kann nichts dafür. Er ist halt der Sohn eines Hobbyautoren und solange er noch keine Widerworte aussprechen kann, wird dieser Schreiber auch weiterhin über dessen Entwicklung berichten. Es kam für ihn aber noch schlimmer: Dieser Schriftstellerpapa in spe missbrauchte seine Elternzeit, um seine Familie zur Teilnahme an einer literarischen Arbeitswoche irgendwo in der Toskana zu nötigen. 

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Zahnloses Schwitzen

Das Chaos ist ausgebrochen. Schon wieder. Ist das dann schon Normalität? Nein, immer noch keine Zähne da. Sebastian ist der einzige 12 monatige Junge, der sein Steak mit bloßer Leiste zerreißt, Leberkässemmeln ohne Mahlwerkzeug verschlingt und trotzdem höllisch schelmisch grinsen kann.

Andere Eltern sagen, wir sollen froh sein, dass wir noch kein tägliches Zahnputzdrama aufgeführt bekommen. Wieder andere setzen uns den Floh ins Ohr, dass dann halt alle Zähne gleichzeitig herausschießen. 

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Im Zweifel ist immer das Zahnen schuld...

Der schaut nur so brav...
Der schaut nur so brav...

Das Chaos ist ausgebrochen. Stop, habe ich letztens nicht schon mit demselben Satz begonnen?

Aber es hilft nichts: Schon wieder ist das Chaos ausgebrochen. Begonnen hat es am letzten Tag der vergangenen Hitzewelle. Nach einem Biergartenbesuch ist der Filius seltsam schlapp und anstatt wie ein Löwe hineinzubeißen, lutscht er lustlos am Grillfleisch, was sofort sämtliche Alarmglocken schrillen lässt. Und tatsächlich klettert das Fieberthermometer auf 40 Grad. 

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Vom Zähne putzen und Zahnpasta naschen

Ja, er hat endlich seinen ersten Zahn. Und ja, ich habe nicht etwa deshalb so lange gebraucht, um darüber zu berichten, weil ich ganz sicher gehen wollte, ob es auch wirklich ein Zahn ist, sondern weil der kleine Mann mich einfach nicht an den Laptop lässt, ohne selber Besitzansprüche anzumelden. Und ja, ich werde jetzt natürlich lang und breit über diesen winzigen elfenbeinernen Futzel im unteren Kiefer berichten und möchte diesen Tagebucheintrag gleichzeitig Axel Hacke widmen.

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Wenn spitze Schreie die Nacht zerschneiden

Wenn das Kind zahnt

++Warnung! Dieser Bericht enthält Szenen, die nichts für schwache Nerven sind++

 

Vergesst alles, was ich jemals über das Zahnen geschrieben habe. Kindergeburtstag. Wie ich inzwischen weiß, waren die kleinen Stimmungsschwankungen unseres Zwergs kein richtiges Zahnen. Das war eher so eine Art Ponyhofzahnen. Ein Turnsackerlvergesserzahnen. Ein Rosentagebesucherzahnen.

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Jetzt geht's um die Wurst. Und das Nudelkatapult

Brotzeit aufm Gunti. Wo is de Wurst?
Brotzeit aufm Gunti. Wo is de Wurst?

Um nicht den Eindruck zu erwecken, hier beschwert sich jemand pausenlos über das Zahnen, möchte ich euch diesmal von meinem Zweit- und Sebastians Hauptlieblingsthema berichten. Und zwar dem, was man mit frisch entwachsenen Zähnen so anstellen kann: Essen!
Den faszinierenden Zusammenhang zwischen Zähne und Essen hat der der junge Gentleman bereits herausgefunden. Ab zwei Zähnen plus gewinnt das Kleinkindlächeln ungemein an Charme und Sebastian spielt diese Erkenntnis an der Wursttheke gnadenlos aus. Er kennt die Metzgereifachverkäuferin bereits, zeigt mit dem Finger, das kann er inzwischen auch, auf die Wurstauslage und mit den Zähnchen sein freundlichstes Lächeln.

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Die (wirklich) ersten Worte

Schön, wenn die Ichtl scheint.
Schön, wenn die Ichtl scheint.

Sein Sprechen unterscheidet den modernen Menschen von allen anderen Affenarten. Diese gewaltige Evolutionshürde hat nun auch unser Sebastian genommen; auch wenn ihn sein Essverhalten bisher noch nicht von anderen Affenarten unterscheidet. Aber lassen wir die Bananen beiseite und konzentrieren wir uns auf das Wunder der Sprache: Der Legende nach waren meine ersten Worte „Buch“ und „Bach“. Meine Faszination für Literatur und Gewässer wurzelt folglich bereits in meiner frühesten Kindheit. Was wird wohl aus unserem Filius werden, dessen erste Worte, kreativ artikuliert, aber stets wiederkehrend, soweit sich das heute beurteilen lässt, folgende sind: „Licht“, „Danke“ und „Wauwau“… 

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Sebastian und die Evolution (1): Das Werkzeug

Mit Besteck schmeckt's noch besser!
Mit Besteck schmeckt's noch besser!

Vor ca. 2,4 Millionen Jahren begann die Geschichte der Werkzeugnutzung und -herstellung des Menschen.

 

Die Entstehung von Technik ist ein bedeutender Meilenstein in der Evolution des Menschen. Zwar hat man bei nicht weniger als 20 Tierarten beobachtet, dass Werkzeuggebrauch durchaus üblich ist, doch nur Primaten, Schimpansen und der Mensch nutzen Werkzeuge regelmäßig. Und jetzt auch der Sebastian.

 

Wieder einmal stelle ich fest, dass die Entwicklung eines Kleinkindes einhergeht mit der Evolution des Menschen: Der vierbeinige Primat/ das krabbelnde Baby richten sich auf. Aus Grunzlauten werden Wörter: "Daddi!" (Das bin ich)

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Ich geh dann mal einfach!

Das vertikale Leben hat begonnen!
Das vertikale Leben hat begonnen!

Nein, mit der Evolution fang ich jetzt nicht wieder an, von wegen aufrechter Gang und so. Auch den sich anbietenden Spruch von Armstrong spar ich mir. Ihr wisst schon, "Ein kleiner Schritt für Sebastian, aber ein großer Schritt für seine Eltern."

Aber genau so hat es sich angefühlt, der Papa ist schreiend durch die Wohnung gesprungen und der Kleine, auf wackeligen Füssen, hinterher.

Aber von Beginn an, was war geschehen?

Vor einem halben Jahr bemerkten wir, dass unser bisher nur als Horizontalkind bekannter Sohn auf festen Beinen stand, wenn man ihn an den Händen festhielt. 

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Die Abgewöhnung

Kleiner Mann allein in der Krippe
Kleiner Mann allein in der Krippe

Abgewöhnung, das klingt nach Rauchen. Und tatsächlich hatten wir in den heißen Sommertagen, als der Kleine abends den Schlaf verweigerte, oft das Bedürfnis, eine Zigarette zu rauchen.

Zum Glück hat sich Sebastian das lange Aufbleiben wieder abgewöhnt und wir haben es uns verkniffen, in die Unterstadt zu Radeln und verzweifelt nach Kippen zu suchen.

Die Abgewöhnung, über die ich im folgenden berichten werde, ist ein Begriff aus der Kinderkrippensprache. Seit Montag geht Sebastian nämlich in die Kinderkrippe zu den Moosflitzern.

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Eingewöhnung Kinderkrippe: abgeschlossen!

Seit gestern ist unser Dreikäsehoch kein gewöhnliches Söhnchen mehr, sondern offizielles Kinderkrippenkind. Meine eigene Hospitation im Kindergarten ist somit ebenfalls abgeschlossen und seit Tagen sinniere ich darüber, was ich Euch Lesern zu diesem weiterhin hoch emotionalen Thema mitteilen kann. Zwei Aussagen spuken in meinem Kopf: Eine kolportierte von Alois Glück aus den achtziger Jahren und ein Artikel aus der Zeit über heutige französische Mütter: 

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Zahnender Mund und schnupfende Nase = schlaflose Eltern

Rot umrandete Augen, zitternde Hände, übermüdete Gedanken, die trotz Kaffee nicht wach werden wollen. Die Mama ist am Frühstückstisch eingeschlafen. In der Kinderküche stapelt sich das Geschirr, in der echten Küche auch. Nur der Kleine zeigt gut gelaunt auf die Tastatur und fordert, den Text mitschreiben zu dürfen.

 

Was ist denn jetzt schon wieder passiert? Das Chaos ist mal wieder über uns hereingebrochen!

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Ob Husten oder Heiserkeit - wir teilen alles!

Da gibt es die einen Eltern, die sagen immer nur „Super!“, wenn man sie fragt, wie es ihnen geht. Es ist super, Kinder zu haben, die Nächte sind super und überhaupt ist alles so super, dass sie am liebsten sofort das nächste Kind machen möchten. Dann gibt es die Eltern, die immer nur jammern und sich, und das sind die allerschlimmsten, in einem Internetblog darüber austoben, welche Desaster und Kataströphchen ihnen im Familienalltag täglich widerfahren. 

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Prost Mahlzeit! Kreative Essmethoden eines Nachwuchsgourmets

Seien wir doch mal ehrlich: Wir tunken Kekse in die Milch. Wir schneiden eine Semmel auf und belegen sie mit Käsescheiben. Niemand würde daran Anstoß nehmen. Unser kleiner Held ist inzwischen fast sechzehn Monate alt und beobachtet uns beim Essen ganz genau. Er weiß, dass man bei Suppe erst ganz laut „Hais!“ schreien muss. Danach werden die Lippen geschürzt, Luft zwischen die zwei Zähne oben und unten gepustet; und erst dann kann die Suppe gegessen werden.

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Das Püppchen und wehe es ist nicht da!

Fluch und Segen zugleich: Das Püppchen
Fluch und Segen zugleich: Das Püppchen

Vor eineinhalb Jahren kaufen zwei junge Eltern beim dm ein Püppchen für ihr neugeborenes Kind. Sie hoffen, mit dem Stoffmännchen eine neue Möglichkeit gefunden zu haben, ihren Säugling zu beruhigen. Die bisherigen Methoden, stundenlang im Auto herumzufahren, oder die "Babywunder" App für das Iphone, die Autofahrgeräusche simuliert, haben sich ebenso abgenutzt wie das Wippen auf einem Gymnastikball. 

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Männer unter sich

Tag am See
Tag am See

Freitagnachmittag. Die Sonne scheint durch das Dachfenster in das Wohnzimmer. Ein Vater liegt auf einer Matraze, vor Übermüdung eingeschlafen. Neben der Matratze sitzt ein kleines Männchen. Es hat zwei Püppchen auf dem Schoß, eine Flasche Sirup in der einen, eine Reiswaffel in der anderen Hand und mampft genüsslich. Was war denn da schon wieder los?

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Das Püppchen, Teil Zwei: Zweigeteilt

Das kleine Kuschelpüppchen. Nicht Chucky die Mörderpuppe
Das kleine Kuschelpüppchen. Nicht Chucky die Mörderpuppe

Von Kindern, die ohne ihr Kuscheltier nicht schlafen können, habe ich bereits berichtet. Auch von Eltern, die wohlweislich vorsorgen und vier Exemplare dieses Kuscheltieres auf Vorrat kaufen. Wer dachte, dass damit die Püppchen-Episode auserzählt ist, so dachte jedenfalls ich, der liegt völlig falsch. Diese Woche war unser kleiner Held krank und hat eine gänzlich neue Dimension des Kuscheltierkuschelns hinzugefügt:

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Das Buppi - Des Drama nächster Akt

Es hätte eine herzenswarme Geschichte sein können: Glückliches Kleinkind selig mit halbem Püppchen. Aber die Eltern trauen dem Frieden nicht: Ein halbes Püppchen. Was, wenn sich das Püppchen noch einmal halbiert? Nein, ein neues Püppchen muss her. Hier der Bericht zur neuen Püppchen-Odyssee.

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Die Kuh macht Wuh - oder: das Wunder der Sprache

Es heißt, anhand der Sprachentwicklung eines Kindes bekommen Eltern den eigenen Sprachschatz gespiegelt. Als sprachaffine Eltern freuen wir uns schon lange auf die ersten verbalen Aussagen unseres Nachwuchses. Umso überraschter waren wir, dass eine der ersten Aussagen ein resolut gezischendes „Chahise!“ „Chahise!“ war. Scheiße.

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Abfent, Abfent, ein Lätzchen brennt

Das schönste Geschenk, das wir unserem Sohn zur Adventszeit machen können ist... nein, kein neues Buppi, wobei Du da gar nicht so falsch liegst. Was der Kleine noch lieber mag, das sind: Kerzen! Also haben wir ihm statt eines Schokoladenadventskalender einen Kerzenkalender besorgt. Jeden Morgen gibt es bei uns leuchtende Kinderaugen, wenn ein neues Teelicht entzündet wird. Ja ist denn heut schon Weihnachten? 

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Die weihnachtliche Begegnung mit dem Käzänmann

Jetzt ist sie also da, die stade Zeit, die finsteren Raunächte. Für den Sebastian die schönste Zeit seines noch kurzen Lebens, da es für ihn nichts Schöneres gibt als "Baga" und "Käzän". Der Bagger stand schon vor dem ersten Advent wie ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk vor dem Haus und Woche für Woche werden seitdem mehr Kerzen angezündet.

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Die unglaubliche Windelanekdote

Vor etwa einem Monat dachte ich, ich müsste meinen Sohn sofort am Gymnasium anmelden. Ich bin mir voll und ganz bewusst, dass mir folgende Begebenheit niemand bei klarem Verstand glauben wird, dennoch versuche ich die Anekdote wahrheitsgetreu wiederzugeben:

 

Ich bin alleine mit dem Filius zu Hause. Der Kleine ist einige Sekunden verdächtig still und starrt konzentriert ins Leere. Aus Erfahrung weiß ich, dass er höchstwahrscheinlich gerade sein Geschäft verrichtet, bin aber nicht sicher.

 

 

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Die TOP 3 der allerbesten Kuscheltiere

Kuscheltiere sind ein Segen. Sie sorgen für glückliche Kinder und regelmäßige Schlafzeiten. Am meisten profitieren davon allerdings die Eltern, denn, ähnlich wie Zigaretten, machen Kuscheltiere hochgradig süchtig. Und spätestens im Schulalter werden die Kinder Probleme mit ihrer sozialen Akzeptanz haben, wenn sie bis dahin nicht entwöhnt wurden. Ich habe mir sagen lassen, dass ca. zwei Drittel aller Abiturienten, teils heimlich, teils offen, ihr Kuscheltier als Talisman bei der Prüfung benutzen.

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Zwischenfazit nach 19 Monaten Sprachentwicklung

Über eineinhalb Jahre ist unser kleiner Held nun schon alt. Da muss er doch schon einiges können! Raus mit der Sprache, liebe Eltern, was kann Euer Bub denn, was unsrer nicht kann? Bleiben wir heute wieder beim Thema Sprache. Denn geplappert wird inzwischen viel.

Es heißt ja gemeinhin, dass das Gebrabbel der Kleinkinder in erster Linie die Eltern verstehen. „Ubla.“ „Dschnj!“ „Agag!“ Beide Eltern schauen sich an, zucken die Schultern. Also bei uns klappt das nicht…

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Alle Einträge im Elterntagebuch auf einem Blick