Das Elterntagebuch: 10 Monate!

Hier gibt's den ersten Teil meines Eltern Tagebuches:

Endlich, nach zehn Monaten, habe ich einen halbwegs ruhigen Moment gefunden, um mein seit zehn Monaten geplantes Baby-Tagebuch zu beginnen. Der Kleine ist natürlich kein Baby mehr, er robbt gerade mit großen, leuchtenden Augen in Richtung meines Laptops, um selbst in die Tasten zu greifen, aber die entscheidende Botschaft ist diese: Ja, liebe Eltern, nach zehn Monaten wird einiges leichter. Natürlich wird gleichzeitig eine ganze Menge schwerer, aber nach zehn Monaten Elternerfahrung lernt man, sich auf die positiven Dinge des Lebens zu konzentrieren.Wie die Zeit vergeht, merkt man nicht nur am Kind, sondern auch an der Wohnung: Zunächst wurden die Steckdosen gesichert, dann Gießkannen, Vasen etc. in luftige Höhen verstaut. Inzwischen hat der Kleine bereits die zweite Etage von unten des Bücherregals ausgeräumt. Hemingway & Co. wurden folgerichtig durch die kleine Raupe Nimmersatt ausgetauscht.Im Wohnzimmer hat der Kleine also bis in fünfzig Zentimeter Höhe bisher Narrenfreiheit. Ich habe noch keine Ahnung, was passiert, wenn er den Schwerpunkt des Fernsehers erreicht. Aber bis dahin reagiert er vielleicht schon zielgerichteter auf mein energisches "Neineineinein!!" Immerhin dreht er sich seit Neuestem zumindest um, schaut mich fragend an, macht dann aber zielstrebig weiter, was auch immer er gerade begonnen hat. Zum Beispiel, sich an mir hochzuziehen, dabei begeistert schnaufend die Zunge herauszustrecken, die Hände auszustrecken und auf die Tastatur einzuhämmsdlhadöfh sdföhoweahfadhf

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Hannes (Samstag, 24 Januar 2015 18:02)

    Ja Bernie, das kommt mir irgendwie bekannt vor - zuerst kann man es kaum erwarten bis die Kinder größer werden - aber die Zeit vergeht schneller als man denkt - und dann gehen sie in die Schule ....