Ist unser kleiner Löwe ein Fußballtalent? Zugegeben, wir haben ja ein wenig die Augen verdreht, als unser Jüngster mit Überzeugung verkündet hat, er will jetzt ins Fußballtraining gehen. Als kritische Eltern sahen wir seine Stärken eher im Zeichnen von Fußballtrikots. Da ist er wirklich gut. Aber einen Kicker erkannten wir in ihm nicht. Seine ersten Spiele als Stürmer schienen uns zu bestätigen. Und dann passierte das…
„Rotes Licht! Grünes Licht!“ Dieses Spiel, das für die ersten Schockmomente in „Squid Game“, der erfolgreichsten Netflix Serie aller Zeiten, gesorgt hat, ist auch unseren Kindern nicht unbekannt. Derzeit machen Nachrichten die Runde, dass die aus Squid Game bekannten Kinderspiele auch auf deutschen Schulhöfen nachgespielt werden. Deshalb haben wir unsere Kinder zur Rede gestellt. Und waren überrascht, was wir so alles erfuhren...
Es ist doch noch gar nicht so lange her, da handelte das Elterntagebuch von den ersten Worten, von Windelanekdoten und den ersten Schritten. Die letzten Tage haben unsere beiden Kinder die nächsten Meilenstein genommen und nun, mit dem Beginn der allerletzten Ferien mit einem Kinderkind, müssen wir uns eingestehen: Verdammt, wir haben keine kleinen Kinder mehr!
Vor Corona haben unsere beiden Kinder bereits Schwimmkurse in Traunstein gemacht. Der Größere konnte noch das Seepferdchen-Abzeichen machen und übte bereits für Bronze. Der Kleine bereitete sich auf das Seepferdchen Schwimmabzeichen vor. Einen Sommer lang ist in Sachen Schwimmabzeichen in Traunstein gar nichts passiert. Dieses Jahr wollten wir einen neuen Versuch starten.
Nein, wir sind keine Helikopter-Eltern. Nein, nein, nein. Dazu haben wir auch überhaupt keine Zeit! Unsere Kinder (6 und 8 Jahre) sind auch so schon mit Fußballtraining, Klavier- und Gitarrenunterricht genug beschäftigt. Wo sollen wir da noch die Zeit nehmen, Helikopter-Eltern zu sein? Immerhin sind wir beide ja neben unseren Anstellungen noch selbständig.
Unser erster großer Kindergeburtstag seit Corona stand ganz unter dem Zeichen Minecraft. 9 Jahre ist unser Kind geworden und mehr als ein Fünftel seines Lebens hat er während einer Pandemie verbracht.