Der Jung-Schriftsteller Bastiano präsentiert sein erstes Werk

Möchte noch unerkannt bleiben: Literaturtalent Bastiano (3)
Möchte noch unerkannt bleiben: Literaturtalent Bastiano (3)

Eines der hoffnungsvollsten Literaturtalente sorgte mit seinem Erstlingswerk „Die Blume macht blub“ für Aufsehen in der Literaturszene: Bastiano, Jahrgang 2012, schreibt bereits seit frühester Kindheit. Zum inzwischen dritten Mal nahm der Jungautor an der renommierten Schreibwerkstatt des Münchner Autoren und Schreibdozenten Arwed Vogel („Der Roman“) in Barliano (Toskana) teil. 

Schriftstellerparadies Barliano
Schriftstellerparadies Barliano

Da Bastiano die ersten beiden Male bis auf das Wort „Feuerwehr! Feuerwehr!“ noch nichts sprechen konnte, fiel er auch literarisch nicht sonderlich auf. Auch 2016 schien es zunächst, dass die in Barliano als „Wildschweine“ bekannten Schriftsteller Karl-Heinz und Hartmut wie jedes Jahr die samstäglichen Textgespräche mit ihren grandiosen Romanprojekten dominierten. 

Bis der Jung-Autor für alle überraschend seinen Text vorlesen ließ: Die nachdenklich stimmende Novelle „Die Blume macht blub“, begeisterte die Schriftstellerkollegen, die Bastiano nun eine ähnlich große Karriere vorhersagen wie Bastianos Vater („Sterne sieht man nur bei Nacht“, „Kleinstadtrebellen“)

Bastianos aufrüttelnder Text wurde inzwischen Hubert Winkels als Beitrag für den Bachmannpreis vorgeschlagen. Nominierungen für den Georg-Büchner-Preis, den Deutschen Buchpreis und den Literaturnobelpreis gelten als sicher. Bastiano war selber überrascht, dass bisher keiner der Schriftsteller in Barliano einen Nobelpreis bekommen hatte. Noch nicht einmal einen Nobelpreisträger kannte! Das könnte sich demnächst ändern.

Weltexklusiv für das „Elterntagebuch“ hier ein Auszug aus „Die Blume macht blub“:

Die Blume macht blub - Eine Novelle von Bastiano

Eine Sonnenblume ist böse geworden und hat „blub“ gemacht! Und dann ist sie tot. Und wieder aufgestanden.

Die Blumenwiese ist böse geworden. Die Wespe hat in die Blumenwiese hineingestochen. Und dann ist sie umgefallen und hat geweint. Und dann mag die Sonnenblume ein bisschen spazieren gehen zu den Mäusen. Bei den Mäusen kann man gut springen. 

Dann ging die Sonnenblume zu den Hahnenkinder. Die Sonnenblume ist stark. Sie sieht gelb und braun aus!

 

(Fortsetzung folgt…)

 

Die Gegendarstellung, wie es wirklich in Barliano war, hier von Loni S.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0