Mit den Kindern in der Lokwelt Freilassing

Einen schönen Sonntagsausflug haben wir heute nach Freilassing in den Lokschuppen zur Lokwelt gemacht. Dass sich in unserem Haus eine gewisse Eisenbahnbegeisterung breit macht, habe ich ja bereits angedeutet. Da ist ein Museumsbesuch der Lokwelt mit Oma und Opa natürlich genau das richtige. Besonders wenn großer Kindertag im Lokschuppen ist:

Die Lokwelt Freilassing ist seit 2006 ein absolutes Museumshighlight in der Eisenbahn-Stadt Freilassing. Durch die Kooperation mit dem Deutschen Museum gibt es hier im historischen Lokschuppen zahlreiche eindrucksvolle Dampflokomotiven, Zahnradbahnen, Dieselloks und vieles mehr. Wenn die Kinder ohnehin Eisenbahnfans sind, dann kann man einen Besuch im Lokschuppen unbedingt empfehlen.

 

Wir haben den Lokschuppen am Muttertag besucht, da war zum einen der Eintritt ermäßigt, zum anderen fand ein Familienfest statt. So hatten die Kinder die Gelegenheit, auf kleinen ICE Bobbycars ein Rennen zu fahren oder stundenlang auf der Schmalspurbahn ihre Runden drehen. Da es für die Kinder jede Menge zu erleben gab, war es auch für mich als Papa ein entspannter Nachmittag.

Drin im Museum kannten sich die Kinder bereits besser aus als ich. Jeder der beiden Jungs hat bereits seinen Lieblingsplatz. Loni liebt die riesige Modelleisenbahn die nicht nur den Freilassinger Bahnhof nachgebaut darstellt, sondern auch die Bahnhöfe Hammerau und Berchtesgaden. Loni beobachtet aber nicht, wie die meisten Besucher, die über der Oberfläche fahrenden Züge. Nein, er hat einen Platz entdeckt von dem aus er den unterhalb der Oberfläche fahrenden Züge und den Wartungsraum der Modelleisenbahn zuschauen kann. Bastian wiederum hat es ein Film über Gleisarbeiten angetan. Dort kann man gewaltigen Maschinen die jeder DMAX Sendung ihre Ehre machen, beim Austausch von Schotter und Eisenbahnschwellen zuschauen.

 

Und da ein Elterntagebucheintrag mit reiner Information ein bißchen langweilig ist, gibt es auch noch eine klassische Elterntagebuch-Anekdote zu erzählen:

Während meine Kinder brav mit der Mini-Eisenbahn ihre Runden drehten, entdeckte ich unter den anderen Mamas und Papas eine alte Schulfreundin die ich seit zwanzig Jahren nicht mehr gesehen hatte. Auch sie hat inzwischen zwei Jungs, die beide jeweils ein Jahr jünger sind als meine Kinder. Ich machte ihr ein Kompliment, dass wir uns schon fast fünf Minuten ohne Unterbrechung unterhielten, obwohl ihr älterer offensichtlich müde und erschöpft, in ihren Armen lag. Wie in guten alten Zeiten lästerten wir über andere Eltern mit denen keine anständige Konversation möglich war, weil sie ständig ihre Kinder ermahnten und schimpften und Angst um ihr Leben hatten. Doch auf einmal wurde auch unser Gespräch jäh unterbrochen. Das arme Kind machte ein würgendes Geräusch und im nächsten Moment war die Erdbeertorte nicht mehr im Bauch, wo sie hätte hingehört. Wir schauten uns verdutzt an und ich dachte noch, das ist ja zu klischeehaft, um wahr zu sein. Zwei Eltern tauschen sich aus, was einem als Eltern so alles passieren kann und schon passiert der Eltern-Super GAU.

Der Muttertag im Lokschuppen war für sie natürlich beendet. Da war ich erleichtert, dass der einzige Vorfall bei dem meine Kinder beteiligt waren ein Sturz des Größeren war, der eine Stolperfalle nicht gesehen hatte und seine Apfelschorle zerdepperte. Als wir den Lokschuppen wieder verließen, war übrigens die Küchenrolle aus... 

...und noch eine Eisenbahngeschichte im Elterntagebuch:

Hinterm Haus bei Oma und Opa befindet sich ein wahres Kinderparadies: Dort wo sich früher ein klassischer Rasen befand, ist im Laufe der Jahre die gefühlt größte Gartenbahn weit und breit entstanden. Zuletzt gab es mehrere Versuche großelterlicherseits, die Kinder vom Faible für Fußball abzubringen und sie stattdessen für Züge, Dampfloks und Modellbaueisenbahnen anzufixen. Zumindest beim Kleineren hat es gefruchtet: Er macht lieber "Urlaub in Freilassing" als Urlaub in Italien... 

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